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Sturm Evi stellt im Baselbieter Rünenberg einen Tagesrekord auf – Sturmböen bis Donnerstag

Nach dem Sturm Burglind wirbelt Evi die Schweiz durch. Die stärkste Böe haben Metereologen in Rünenberg gemessen: 127 km/h.

Jürg Krebs
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Beide Basel: Sturm Evi
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Burglind-Schäden Bei der Polizei Basel-Landschaft gingen am Mittwoch, 3. Januar 2017, ab 06.30 Uhr bis ca. 13.00 Uhr rund 165 Meldungen wegen dem Sturm „Burglind“ ein. Eine Vielzahl an umgestürzten Bäumen führten zu etlichen Strassensperrungen im ganzen Kanton. Verletzt wurde niemand.
Burglind-Schäden Der Wintersturm «Burglind» führt in der Region Basel unter anderem zu Störungen im öffentlichen Verkehr. In Laufen an der Röschenzerstrasse fiel ein grosser Baum genau neben ein Haus. Dabei beschädigten die Wurzeln das angrenzende Trottoir und die Mauer des Grundstücks
Burglind-Schäden Der Wintersturm «Burglind» führt in der Region Basel unter anderem zu Störungen im öffentlichen Verkehr. In Laufen an der Röschenzerstrasse fiel ein grosser Baum genau neben ein Haus. Dabei beschädigten die Wurzeln das angrenzende Trottoir und die Mauer des Grundstücks
Burglind-Schäden Ein wegen des Sturms Burglind umgestürzter Weihnachtsbaum liegt auf dem Wettsteinplatz in Basel am Mittwoch, 3. Januar 2018.

Beide Basel: Sturm Evi

Kenneth Nars

Die Gemeinde Rünenberg hat Sturm Evi heftig durchgeschüttelt. 127 Stundenkilometer haben Metereologen gemessen. Eine mächtige Böe.

In Känerkinden wurden 103 Stundenkilometer gemessen.

Wie heftig Sturm Evi mancherorts in beiden Basel blies, lässt sich an der Reaktion von bz-Leser Thomas Tschudin ablesen, der schreibt: "Der heutige Sturm ist in Oberdorf etwa doppelt so stark wie bei Burglind."

MeteoSchweiz hat für beide Basel und das gesamte Mittelland Gefahrenstufe 3 herausgegeben. Es ist also mit umstürzenden Bäumen und Behinderungen beim Strassen- Schienen- und Luftverkehr zu rechnen.

Der höchste Wert in der Schweiz wurde gemäss MeteoNews mit 143 Stundenkilometern auf dem Säntis gemessen.

Impressionen von Evi-Vorgängerin Burglind:

Der Wintersturm «Burglind» führte in der Region Basel unter anderem zu Störungen im öffentlichen Verkehr. Schirme mussten festgehalten werden.
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In Laufen an der Röschenzerstrasse fiel ein grosser Baum neben ein Haus. Dabei beschädigten die Wurzeln das angrenzende Trottoir und die Mauer des Grundstücks.
2. Sturm Burglind in Basel und der Schweiz
Auf dem Bruderholz fiel ein Baum auf die Verbindungsstrasse von der Bruderholzstrasse zum Bruderholzspital.
Das Tram Nr. 10 der BLT fiel für lange Zeit aus, weil mehrfach Bäume auf dem Abschnitt Flüh-Rodersdorf (französischer Abschnitt) auf die Fahrleitung und Gleise fielen.
Nachdem am Morgen bereits ein Baum entfernt worden war konnte die Bergung und das Abholzen weiterer Bäume entlang der Trasse erst am frühen Nachmittag beginnen, nachdem der Sturm abgeflaut war. Vorher war es zu gefährlich, weil immer wieder Bäume im angrenzenden Wald umstürzten.
Zwischen Rünenberg und Gelterkinden wurde ein Fahrzeug der Feuerwehr von einem umstürzenden Baum getroffen und massiv beschädigt.
Im Baselbiet kam es vereinzelt zu Stromunterbrüchen, dies wegen umgestürzter Strommasten.
In Wintersingen wurde eine prachtvolle Eiche durch den Sturm beschädigt.
Achtung Ziegel: Die Riehentorstrasse/Ecke Claragraben in Basel war gesperrt – da kamen Ziegel runter.
Ein umgestürzter Weihnachtsbaum liegt auf dem Wettsteinplatz in Basel.
Die grosse Tanne am Aeschenplatz wird von der Feuerwehr und Polizei gesichert.
Bei der Liestaler UBS-Filiale hat der Sturm ein Fenster zerborsten.
Ein wegen des Strums Burglind umgestuerzter Baum behindert den Verkehr an der Oberwilerstrasse in Binningen
Der grosse Weihnachtsbaum beim Bahnhof Liestal wurde vom Sturm geknickt.
Bäume auf Fahrleitung: Das Tram Flüh Rodersdorf fiel aus.

Der Wintersturm «Burglind» führte in der Region Basel unter anderem zu Störungen im öffentlichen Verkehr. Schirme mussten festgehalten werden.

Kenneth Nars

Fazit der Polizei

Das Zwischenfazit der Baselbieter Kantonspolizei ist bislang erfreulich: Sie ist in Kenntnis von umgewehten Bauabschrankungen und einem auf die Strasse gefallenen Baum, wie sie auf Anfrage der bz erklärt.

Tagsüber Windspitzen

Die Meteorologen gehen im Fall von "Evi" davon aus, dass es in der Schweiz bis Donnerstag oder gar Freitag stürmisch bleibt. Gemäss MeteoSchweiz nehmen die Winde im Laufe des Dienstagvormittags auf der Alpennordseite sowie in den Alpen weiter zu und erreichen tagsüber sowie im Laufe des Mittwochs die höchsten Windspitzen.

In den Niederungen der Alpennordseite werden dabei verbreitet Böen von 70 bis 100 km/h, in leicht erhöhten Lagen bis 110 km/h und in den Hochalpen 130 bis 160 km/h erwartet. In den Alpentälern dürften die stärksten Böen im Laufe des Mittwochs auftreten.

Felix Blumer von SRF Meteo schreibt in einer Mitteilung: Der Sturm werde am Donnerstag im Flachland vermutlich "etwa ähnliche Spitzen" wie am Dienstag erreichen.

Im Flachland auf der Alpennordseite liegen die Windspitzen verbreitet bei 70 bis 90 km/h, auf Hügeln werden 100 bis 120 km/h erreicht und auf den Gipfeln sind Orkanböen bis 160 km/h möglich.

Sturm Burglind: 50 Millionen Schaden

Mit bis zu 100 km/h fegte "Burglind" in der Neujahrswoche über die Schweiz. In der Schweiz verursachte der Sturm eine Schadenssume von 50 Millionen Franken, im Aargau rechnet die Gebäudeversicherung mit bis zu 14 Millionen Franken, in Solothurnmit 10 Millionen Franken oder in beiden Basel mit 6 Millionen Franken.

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