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Rüffel für die «Basler Zeitung» - Presserat geht hart ins Gericht

Der Schweizer Presserat geht hart ins Gericht mit der «Basler Zeitung»: In einem Brief an Chefredaktor Markus Somm wirft das Gremium der BaZ vor, Stellungnahmen des Presserats systematisch zu verschweigen.

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Basler Zeitung (Archiv)

Basler Zeitung (Archiv)

Keystone

Der Presserat hält weiter fest, dass die BaZ die «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» dauernd verletze und ihre Leserinnen und Leser schlicht nicht respektiere. Diesen Zustand bedauert der Presserat «aufs Tiefste», wie es im Brief vom 24. Dezember heisst, welcher der sda vorliegt. Publik gemacht hatte in am Dienstag das Medienportal «Klein Report».

In seinem Rüffel verweist der Presserat auf die Präambel zur erwähnten Erklärung. Gemäss dieser entspreche es fairer Berichterstattung, zumindest eine kurze Zusammenfassung der Stellungnahmen des Presserats zu veröffentlichen, die das eigene Medium betreffen.

Der Presserat ist Beschwerdeinstanz für medienethische Fragen. Er hat keine Sanktionsmöglichkeiten, seine Stellungnahmen und Empfehlungen haben nur feststellenden Charakter.

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