Projekt
Urbaner Wohnraum «Volta Basel»: Die SBB stellen Areal für Zwischennutzung zur Verfügung

Im Norden Basels entsteht in den nächsten paar Jahren ein neues Kleinquartier. Zuvor soll eine Zwischennutzung namens «Lysa Büchels Garten» das Areal beleben.

Larissa Gassmann
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Noch sieht es hier trostlos aus: Das Areal im Norden Basels soll aber bald belebt werden.

Noch sieht es hier trostlos aus: Das Areal im Norden Basels soll aber bald belebt werden.

Quelle: zvg / SBB CFF FFS

Bis das Kleinquartier «Volta Basel» auf dem Lysbüchelareal fertig ist, stellen die SBB das Areal für die die Zwischennutzung «Lysa Büchels Garten» zur Verfügung. Bereits ab Juli wird der Fläche von rund 19 000 Quadratmeter neues Leben eingehaucht, wie die SBB in einer Medienmitteilung schreiben. Bereits Ende 2020 wurde ein öffentlicher Projektaufruf für die Partnerinnen und Partner der Zwischennutzung gestartet.

Zehn davon wurden letztendlich ausgewählt. Sie werden das Baufeld 2 von «Volta Basel» mit sportlichen und kulturellen Aktivitäten sowie Gastroangeboten bespielen. «Die Quartier- und Stadtbevölkerung ist eingeladen, schon vor Baubeginn das Areal ‹Volta Basel› zu beleben und die zukünftige Identität des Stadtteils mitzuprägen», heisst es dazu. Nicht zu kurz kommen soll dabei die Nachhaltigkeit. So wird etwa ein Minihaus zu sehen sein, das die Kreisläufe der Natur zum Vorbild nimmt.

Wie die SBB schreiben, wurde die Zwischennutzung in Zusammenarbeit mit dem Stadtteilsekretariat Basel-West und in Abstimmung mit der Stadtentwicklung des Kantons Basel-Stadt geplant. Mit von der Partie sind dabei auch die Stadtgärtnerei und die Industriellen Werke Basel. Beide unterstützen die Umsetzung. Noch aber sind 6000 Quadratmeter nicht vergeben. Sie stehen für saisonale, respektive temporäre Projekte zur Verfügung.

Lysa Büchels Garten findet sich ganz im Norden Basels auf dem Lysbüchelareal zwischen Bahnhof St. Johann, Elsässer- und Schlachthofstrasse.

Lysa Büchels Garten findet sich ganz im Norden Basels auf dem Lysbüchelareal zwischen Bahnhof St. Johann, Elsässer- und Schlachthofstrasse.

Grafik: volta-basel.ch

Die erste Bau-Etappe wird im Jahr 2023 starten

Das Areal Volta befindet sich derzeit in einer Transformationsphase. So soll auf dem ehemaligen Güterareal dereinst ein urbaner Wohnraum entstehen. Das bereits bestehende St. Johann-Quartiers wird dadurch nach Norden hin erweitert.

Beginnen sollen die Bauarbeiten der ersten Etappe voraussichtlich im Jahr 2023. Die zweite Etappe wird laut Plan wiederum im Frühling des darauffolgenden Jahres starten. Entstehen werden diverse Wohnungen, darunter 30 Prozent Genossenschaftswohnungen. Dazu kommen Flächen für Gewerbe und Dienstleistungen. Gleichzeitig plant der Kanton Basel-Stadt begrünte Freiräume sowie als Herz des Quartiers ein von Bäumen gesäumter Platz mit Pavillon und Spielplatz.

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