Zukunftsmodell
Parkieren mit Roboter am Flughafen Basel-Mülhausen

Auf den offenen Parkflächen südöstlich des Euro-Airport-Terminals soll ein Roboter die Parkplatzsuche der Passagiere übernehmen und deren Autos selbstständig einparkieren. Die Basler Regierung erteilt dem Projekt grünes Licht zur Weiterverarbeitung.

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Parkieren mit Roboter am Flughafen Basel-Mülhausen.

Parkieren mit Roboter am Flughafen Basel-Mülhausen.

Nicole Nars-Zimmer (niz)

Das Vorhaben helfe, die vorhandenen Parkflächen besser zu nutzen und erleichtere das Parkplatzmanagement, teilte die Basler Regierung am Dienstag mit. Zudem werde die Servicequalität für die Passagiere verbessert.

Wie beim für den Euro-Airport (EAP) zuständigen Basler Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt (WSU) zu erfahren war, wird das rund 9 Millionen Franken teure Projekt eigenständig vom EAP finanziert und soll im Freien Platz für rund 3500 Parkplätze bieten. Regulär in Betrieb genommen soll es nach einer Testinstallation in den nächsten zwei Jahren.

Vorgesehen ist laut dem WSU, dass die Passagiere das Auto in einer Box abgeben und die Parkzeit eingeben. Anschliessend kommt der Roboter mit dem Gabelstapler und bringt das Auto zum nächsten freien Parkplatz. Derzeit werden Parkroboters an den Flughäfen Düsseldorf und London Gatwick erprobt. Am Flughafen Lyon Saint-Exupéry stehen sie bereits regulär im Einsatz.

Damit der EAP das Projekt beim Bundesamt für Zivilluftfahrt vorantreiben kann, benötigt er unter anderem grünes Licht der Regierungen beider Basel. Der EAP war nicht für eine Stellungnahme erreichbar.