Zoo Basel
Neuer Dschungel für die farbenprächtigen Lori-Papageie

Das 1997 eröffnete Lori-Haus im Zoo Basel ist neu eingerichtet worden. In der Freiflughalle und den Aussenvolieren haben die kleinen, bunten Papageien einen reich strukturierten und üppig bepflanzten Lebensraum erhalten.

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Das 1997 eröffnete Lori-Haus im Zoo Basel ist neu eingerichtet worden.
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Jetzt kann das Publikum die Allfarb-Loris in einem naturnahen Umfeld beobachten.
Es erinnert an den tropischen Waldrand der Inseln im Südwest Pazifik, der Heimat dieser farbenprächtigen Papageienart.
Quirlig, bunt, laut und neugierig: Die Allfarb-Loris im Basler Zolli
Möglich gemacht hat die neue Einrichtung die Marion Jean Hofer-Woodhead-Stiftung, die den Zoo Basel grosszügig unterstützt hat.
Loris knabbern alles an, was irgendwie spannend sein könnte.
Damit sie ihr Knabberbedürfnis ausleben können, bietet man ihnen täglich frisch Äste an.
Der Lori-Schwarm im Basler Zoo umfasst rund 30 Tiere und regelmässig gibt es Nachwuchs
Innerhalb des Schwarms bleiben Pärchen häufig über längere Zeit zusammen und ziehen den Nachwuchs gemeinsam gross.
Die Allfarbenloris kommen im gesamten Südwest-Pazifischen Raum vor.

Das 1997 eröffnete Lori-Haus im Zoo Basel ist neu eingerichtet worden.

Zoo Basel

Jetzt kann das Publikum die Allfarb-Loris in einem naturnahen Umfeld beobachten. Es erinnert an den tropischen Waldrand der Inseln im Südwest Pazifik, der Heimat dieser farbenprächtigen Papageienart.

Den äusserst aktiven und neugierigen Vögeln gefällt es besonders, dass es noch mehr zu erkunden und zu benagen gibt als vorher. Möglich gemacht hat die neue Einrichtung die Marion Jean Hofer-Woodhead-Stiftung, die den Zoo Basel grosszügig unterstützt hat.

Quirlig, bunt, laut und neugierig

Loris knabbern alles an, was irgendwie spannend sein könnte. In den letzten 16 Jahren konnte man im Zoo Basel einige Erfahrung damit sammeln. Schnell wurde klar, dass Pflanzen mit unterschiedlich grossen Blättern gepflanzt werden müssen, dann benagen die Loris vor allem die feinen Blätter und lassen die gröberen in Ruhe.

Damit sie ihr Knabberbedürfnis ausleben können, bietet man ihnen ausserdem täglich frisch Äste an.

Der Lori-Schwarm im Basler Zoo umfasst rund 30 Tiere und regelmässig gibt es Nachwuchs. Innerhalb des Schwarms bleiben Pärchen häufig über längere Zeit zusammen und ziehen den Nachwuchs gemeinsam gross.

Der Trupp macht sich gerne lautstark bemerkbar. Vor allem, wenn die Besucherinnen und Besucher im Haus lärmen, versuchen sie diese mit ohrenbetäubendem Gekreische zu übertönen.

Nektar als Leibspeise

Die Allfarbenloris kommen im gesamten Südwest-Pazifischen Raum vor. Die Vögel leben in Schwärmen von bis zu 100 Tieren und sind in gewissen Gebieten recht häufig. Loris sind Nektarfresser, die mit ihrer bürstenförmigen Zunge Nektar aus Blüten lecken.

Trotz dieser Spezialisierung sind sie sehr anpassungsfähig und fressen auch Früchte, Samen, Blätter und Insekten. Sie gewöhnen sich auch sehr schnell an neue Futterquellen und besiedeln problemlos auch städtische Lebensräume.

Die Vögel sind extrem neugierig und lassen nichts unversucht, um an neue Nahrungsquellen zu kommen. So gelten sie in gewissen Gebieten ihres Verbreitungsgebiets sogar als Schädlinge.

Im Zoo Basel leben die Allfarbenloris in einer Freiflughalle. Der Zoo hatte sich 1997 für diese Form der Haltung entschieden, nachdem das 59 Jahre alte Papageienhaus saniert und das Konzept der Papageienhaltung überdacht worden war.

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