Städtetrip
Na wen haben wir denn da? – Das ZDF schmuggelt Promis in einen Beitrag über Basel

«Metropole im Taschenformat», mediterranes Klima, älteste Kunstsammlung der Welt – das ZDF schickte Reporterin Marina Wenk nach Basel, um den Deutschen die Stadt schmackhaft zu machen. Mit diesen zehn Tipps kehrte sie zurück. Und wohl unbeabsichtigten Nebendarstellern.

Jürg Krebs
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Das empfiehlt das ZDF den Deutschen - mit Cameo-Auftritten
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Und wer sitzt denn da? Na... Am Rhein sitzt es sich gut
Gespräch mit einem Skelett: "Warten Sie schon lange hier?" Tipp1: Reporterin Marina Wenk besucht das Naturhistorische Museum - und spricht mit einem Skelett. Dieses lässt sie wissen, dass das Museum erst um 10 öffnet. Guter Tipp. Dann also beim nächsten Mal.
Das St.-Alban-Tor - nein, es geht nicht um deutschen Fussball Tipp2: Das Tor gehört zur alten Stadtbefestigung und steht unter Denkmalschutz. Das Tor wurde 1230 erbaut.
Ein Briefkasten, der sonntags geleert wird - ja, Schweizer Pöstler sind fleissig Tipp3: Man mag staunen, dass den Deutschen ein Briefkasten näher gebracht wird. Nun es ist immerhin ein besonderer Kasten, wird er doch auch sonntags geleert. Obs das beim Nachbarn nicht gibt? Marina Wenk folgt bis hierhin einem Reiseführer-Spiel, das Touristen in Basel für 30 Franken verkauft wird. Äh ja.
Mit der Fähre über den Rhein - die "schwimmende Fussgängerbrücke" Tipp4: Mangels Brücken mussten die Basler früher mit der Fähre übersetzen. Marina Wenk nennt sie liebevoll "schwimmende Fussgängerbrücke". Heute gibt es noch vier dieser Boote.
Marina Wenk braut Bier in der Fischerstube - "Sonderedition" Tipp5: In der Kleinbasler Brauerei von Ueli Bier legt die Deutsche selbst Hand an und braut mit, dabei spricht sie von einer "Sonderedition" Marina.
Ueli Bier Hat Marina vom Bier genascht? Sie stösst zumindest mit Bierbrauer Joel Wirth an. Aber das ist eh Wurst - oder Wurstsalat, den lässt sie sich auch noch vorsetzen. Passend zum Bier.
Zwei Picassos mit Steuergeldern bezahlt - das kennen die Deutschen nicht Tipp6: 1967 war es, als die Basel Stimmberechtigten entschieden, zwei Bilder von Pablo Picasso für das Kunstmuseum Basel zu kaufen. Der Künstler war übrigens so beeindruckt, dass er dem Museum vier weitere schenkte: "Das Wunder von Basel." Ehrfurchtsvoll erklärt sie den Zuschauern, dass hier die älteste, öffentliche Kunstsammlung der Welt untergebracht sei.
Mit dem Bentley zur Street-Art - Basel ist nicht umsonst Kulturhauptstadt der Schweiz Tipp7: Galerist Philipp Brogli führt Marina Wenk beispielsweise zum "Invader"-Mosaik, das ohne Erlaubnis an eine Fassade der Schneidergasse angebracht wurde. Illegal sozusagen. Es stammt von einem französischen Künstler und stellt das weltberühmte Computerspiel gleichen Namens dar.
Das Rheinbord wird als liebste Freizeitbeschäftigung gepriesen - das Sitzen an selbem natürlich Tipp8: Brogli zeigt Wenk auch gleich noch die Rheinpromenade und erklärt ihr, dass sich die Basler hier ausziehen und im Fluss eine Erfrischung suchen. Natürlich nur im Sommer. Ob sie sie finden?
Kunst und Kultur in Basel - und Papierschöpfen bis die Fingernägel abfallen Tipp9: In der Papiermühle kann Papier hergestellt (und bedruckt) werden. Den Papierschöpfern seien die Hände rissig geworden und sogar die Fingernägel abgefallen. Wenk lässt sich von Martin Kluge erzählen: Das sei dem Papier aber egal gewesen, wie in einem Handbruch zu lesen sei. Übrigens wurde Papier früher oft aus Lumpen hergestellt, die man zuvor im Keller anfaulen liess, bevor sie verarbeitet wurden. Das dargebotene Beispiel scheint übel zu riechen, aus Wenks Gesichtsausdruck zu schliessen.
Einkaufen bei und mit Stadtoriginal Johann Wanner Tipp10: Und was bringt man als Souvenir aus Basel mit? Von der Shopping-Begleiterin Madeleine Wamister lässt sich Marina Wenk Basler Leckerli und Christbaumschmuck zeigen. Letzteres im weltberühmten Laden von Johann Wanner, der auch schon Papst und Queen ausstattete. Wanner tritt sogar selbst vor die Kamera: "Ich habe die Kundschaft, die ich verdiene", raunt er und verschwindet keck. Nicht ganz klar ist, ob jetzt hier die Spezialitäten oder die Shopping-Begleiterin der Tipp sind.

Das empfiehlt das ZDF den Deutschen - mit Cameo-Auftritten

zvg

Das ist Marina Wenk. Marina Wenk (36) hat sich verzockt. Die Reporterin spekulierte für ihren Städtetrip auf die 300 Sonnentage, die Basel im Durchschnitt verzeichnet. Doch bei ihrem Besuch für die ZDF-Sendung «Volle Kanne» war davon kürzlich nichts zu sehen. Pech, möchte man meinen. Kein Problem für Wenk - sie sammelte 10 Tipps (siehe Bildergalerie). Nach dem Motto: Augen auf – und durch.

Städtetrip Basel

Der Beitrag von Marina Wenk für ZDF/"Volle Kanne" ist hier zu sehen.

Haben Sie bemerkt, dass zwei Lokalprominente einen sogenannten Cameo-Auftritt hatten?

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