Spaziergang
Mensch und Hund brauchen Auslauf: Der Hundespazierdienst wird deutlich mehr genutzt

Das Tierheim an der Birs ist dankbar für jede Unterstützung.

Rahel Koerfgen
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Jetzt haben die Menschen mehr Zeit für Spaziergänge: Die Hunde werden nicht nur am Wochenende ausgeführt. (Symbolbild)

Jetzt haben die Menschen mehr Zeit für Spaziergänge: Die Hunde werden nicht nur am Wochenende ausgeführt. (Symbolbild)

Susanne Hörth

Das Tierheim an der Birs ist seit mehr als zwei Wochen für die Öffentlichkeit geschlossen, Veranstaltungen wie jene vom Jugendschutz-Club finden bis auf Weiteres nicht statt. Weiterhin angeboten wird indes der Hundespazierdienst – und dieser wird rege genutzt, sagt Geschäftsführerin Béatrice Kirn auf Anfrage der bz: «Insbesondere an Werktagen kommen deutlich mehr Leute zu uns. Solche, die sonst nur an den Wochenenden Zeit haben.» Beim Tierheim sei man sehr dankbar für diese Unterstützung; die Tiere bräuchten weiterhin ihren Auslauf. Dies gehöre zur Auflage des Veterinäramts.

Kirn betont, dass das Tierheim dabei die Anweisungen des Bundes rigoros umsetze. Man habe ein entsprechendes Informationsmail an alle Spazierer geschickt. «Wir haben für jene, die ein Tier abholen kommen respektive abgeben, ein Leitsystem mit Signalement am Boden eingeführt, das vom Veterinäramt regelmässig kontrolliert wird. So ist sichergestellt, dass der geforderte Abstand von zwei Metern jederzeit eingehalten wird, auch bei der Übergabe.» Für Personen, die der Risikogruppe angehören, habe man gewisse Zeiten und einen separaten Eingang reserviert. Zudem stünden Desinfektionsmittel bereit, und die Ausrüstung der Hunde würde von den jeweils drei anwesenden Tierpflegern regelmässig desinfiziert.
Für den Hundespazierdienst benötigt man einen Ausweis des Tierheims an der Birs.

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