Der 1988 in Bern geborene Preisträger stelle regelmässig in der Schweiz und im Ausland aus, teilte die Stiftung am Dienstag mit. Liechti arbeitet demnach mit den Medien Zeichnung, Objekt und Installation.

In seinen Arbeiten beschäftigt sich Liechti mit der Vorstellung einer allgemeingültigen «Richtigkeit», wie es in der Mitteilung heisst. Die Notwendigkeit dieser Richtigkeit stelle er mittels der Thematisierung konventioneller Verhaltensmuster in Frage.

Liechti, der an den Hochschulen der Künste Bern und Zürich studiert hatte, verfügt über einen Master in Fine Arts. Bereits wurde er mit diversen Stipendien und Preisen ausgezeichnet. Anlässlich der Preisverleihung in Riehen präsentiert er eigens für diesen Anlass geschaffene Werke. Erstmals arbeitet er dabei auch mit dem Medium Audio.

Die in Riehen beheimatete Alexander Clavel-Stiftung vergibt ihren Kulturförderpreis seit 1983. Sie will damit junge Künstlerinnen und Künstler respektive Kulturinstitutionen unterstützen und ihnen zu einer Plattform für eine weitere Öffentlichkeit verhelfen.