öV auf dem Rhein
Linienschifffahrt für Basler Pendler wäre nicht wirtschaftlich

Eine erste technische Machbarkeitsstudie ergab, dass das öV-Projekt von Linienschiffen auf dem Rhein umsetzbar ist. Seit Kurzem liegt auch eine Kosten-Nutzen-Analyse vor.

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Wird der ÖV zu Wasser ausgebaut? Die Klingental-Fähre «Vogel Gryff» auf dem Rhein in Basel. (Archiv)

Wird der ÖV zu Wasser ausgebaut? Die Klingental-Fähre «Vogel Gryff» auf dem Rhein in Basel. (Archiv)

Keystone

Voraussichtlich diesen Frühling will die Regierung endlich einen Anzug von Heidi Mück (Grünes Bündnis) von 2009 zur Linienschifffahrt auf dem Rhein beantworten. Eine erste technische Machbarkeitsstudie ergab, dass das öV-Projekt umsetzbar ist. Seit Kurzem liegt auch eine Kosten-Nutzen-Analyse vor.

Das wirtschaftliche Potenzial werde darin als eher gering bewertet, da das Projekt sehr hohe Kosten verursache, teilt Julia Tüshaus, beim Amt für Mobilität für das Vorhaben zuständig, der bz mit. «Wir sind noch dabei, den Anzug zu beantworten. Was dann damit geschieht, muss die Politik entscheiden.»

Das Vorhaben Linienschifffahrt auf dem Rhein gehört zu den vornomminierten Projekten der IBA Basel 2020. Es sieht vor, Haltepunkte zwischen der Palmrainbrücke, also Huningue und Weil am Rhein, bis Birsfelden zu bedienen. Dirk Lohaus, bei der IBA für das Projekt zuständig, bestätigt die negative Kosten-Nutzen Analyse.

Die ersten quantitativen Schätzwerte würden sich allerdings auf die Pendler beziehen. «Wenn man noch den touristischen Effekt und die Attraktivitätssteigerung für den Standort Basel berücksichtigt, hat es ein grosses Potenzial. Man müsste es aber auf eine breite Trägerschaft stellen.» (psc)

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