Quartiertreffpunkt
Kulinarik und Kultur: Eine kleine Freiheit fürs Matthäusquartier

Mit der neuen Beiz am Erasmusplatz soll ein kulinarischer und kultureller Quartiertreffpunkt entstehen.

Helena Krauser
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Am Erasmusplatz soll ein neuer kulinarischer und kultureller Quartiertreffpunkt entstehen. (Archivbild)

Am Erasmusplatz soll ein neuer kulinarischer und kultureller Quartiertreffpunkt entstehen. (Archivbild)

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Grüne Pflanzen aus dem Botanischen Garten und Sofas aus den umliegenden Brockis. Das neue Restaurant am Erasmusplatz mit dem vielversprechenden Namen «Kleine Freiheit», legt sich ins Zeug um den Muff seines Vorgängers, dem «Wiener Beisl» abzuschütteln. Wo einzelne Gäste bis vor kurzem noch hinter verhangenen Fensterscheiben Wienerschnitzel assen, wirkt nun ein neues Team. Geht es nach den Geschäftsführern Pablo Bannwart und Leo Leu, wird die «Kleine Freiheit» zum neuen bunten Quartiertreffpunkt im Kleinbasel. An den Fensterscheiben prangen jetzt bunte Schriftzüge. Die dunkle Decke haben die beiden weiss gestrichen und die schweren Möbel und Trennwände entfernt. In einer Ecke wurde sogar eine kleine Bühne errichtet.

Quereinsteiger als Geschäftsführer

Hört man den beiden jungen Geschäftsführern zu, wird klar: Sie haben sehr viel vor. An den Wochenenden soll es einen grossen Brunch geben, an Wochentagen jeweils ein kleines Frühstück und einen Mittagstisch, abends verschiedene Gerichte und ein abwechslungsreiches Kulturprogramm mit Konzerten, Lesungen und Ausstellungen. Das Restaurant soll für alle zugänglich und bezahlbar sein. Insbesondere auch für Familien mit kleinen Kindern. Den Innenhof wollen sie so beleben, dass auch die Nachbarn glücklich sind, die Mitarbeitenden sollen sich auf allen Ebenen einbringen können und den Betrieb so mitgestalten.

Bei all den Vorhaben erstaunt: Leu und Bannwart haben nur wenig Erfahrung in der Gastroszene. Beide haben einige Zeit in der Kabar gearbeitet, einen eigenen Betrieb hat aber noch keiner von beiden geführt. Auf unternehmerischer Seite erhalten sie deshalb Unterstützung von der Geschäftsleitung der Aasamo Gastro GmbH, die auch Betriebsinhaberin des libanesischen Restaurants ZaZaa ist. «Die ‹Kleine Freiheit› wird aber völlig losgelöst von dem Konzept des ZaZaa geführt», betont Bannwart.

Am Samstag wird die «Kleine Freiheit» mit einem grossen Fest eingeweiht. Los geht es um zwölf, wenn der Matthäusmarkt langsam zu Ende geht. Gefeiert wird dann mit einem gemeinsamen Mittagessen, Kinderprogramm, Abendessen und einem kleinen Konzert bis zwölf Stunden später um Mitternacht.

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