Wielandplatz
Krach um Umgestaltung: Jetzt ist auch der Quartierverein dagegen

Der Widerstand gegen die Umgestaltung nimmt weiter zu. Jetzt meldet sich auch der Neutrale Quartierverein Neubad zu Wort.

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Vor allem bürgerliche Politiker waren es bisher, die gegen eine Umgestaltung des Wielandplatzes opponierten. Doch nun meldet sich auch der Neutrale Quartierverein (NQV) Neubad zu Wort. Dieser wird vom ehemaligen EVP-Grossrat Christoph Wydler präsidiert und ist politisch, wie der Name sagt, neutral.

SP-Grossrat Kaspar Sutter dagegen meldet sich via dem Kurznachrichtendienst Twitter zu Wort und wirft der bz vor, sie berichte einseitig. Er ist für die Umgestaltung. Stein des Anstosses bei den Gegnern ist die neue Linienführung bei den Buslinien 33 und 48. Sowohl die bürgerlichen Kritiker als auch der NQV Neubad beanstanden, dass in Zukunft kein Bus mehr durch den Weiherweg, dafür beide durch die Brennerstrasse an den Bundesplatz fahren sollen. Der NQV Neubad schreibt dazu: «Die Route über den Bundesplatz würde nur Nachteile nach sich ziehen: Fahrzeitverlängerungen, Verkehrsbehinderungen und Verschlechterung der Umsteigebeziehungen.»

Beim Bau- und Verkehrsdepartement stösst die neue Runde an Widerstand auf einiges Erstaunen. Das Departement stand während der gesamten Planung in den letzten zehn Jahren immer in Kontakt mit den Anwohnern und ging auf viele Anregungen ein.

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