Presserat
Im Streit mit der «BaZ»: Wessels engagiert Zürcher Medienanwalt Urs Saxer

Im Streit mit der «Basler Zeitung» um die Artikel über die Schwedenreise des Baudepartements hat Regierungsrat Hans-Peter Wessels nun endgültig Beschwerde beim Presserat eingereicht. Zudem engagierte er den bekannten Medienrechtler Urs Saxer.

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Hans-Peter Wessels schaltet in der «BaZ»-Affäre Medienanwalt Urs Saxer rechts ein.

Hans-Peter Wessels schaltet in der «BaZ»-Affäre Medienanwalt Urs Saxer rechts ein.

key/nch/zvg

Der Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels (SP) hat seine Drohung wahr gemacht. Wessels hat die angekündigte Beschwerde an den Schweizer Presserat wegen der Berichterstattung der „Basler Zeitung" über eine angeblich skandalöse Reise der Geschäftsleitung des Bau- und Verkehrsdepartements nach Schweden Mitte April abgeschickt.

Gemäss Informationen der „Schweiz am Sonntag" hat Wessels einen bekannten Schweizer Medienrechtler mit dem Fall beauftragt.

Es handelt sich um den Zürcher Anwalt und Professor Urs Saxer. Dieser rechnet sich vor dem Presserat „gute Chancen" aus, wie er sagt. Beim zur Diskussion stehenden Fall würden „eindeutige Fehlleistungen" vorliegen.

Die «Basler Zeitung» hatte am 18. Februar behauptet, es reisten 18 Kaderangehörige mit ihren Partnern auf Staatskosten nach Stockholm und druckte dazu eine Liste ab, die sich als Einladungsliste des Weihnachtsessens der Geschäftsleitung herausstellte. (SaS/sda)

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