Parkplatzmangel
Im geplanten UKBB-Parkhaus sollen auch Quartierbewohner parkieren können

Das Universitäts-Kinderspital beider Basel braucht mehr Parkplätze. Ein Vorprojekt soll Klarheit schaffen, wieviele Parkplätze gebaut werden können. Zusätzlich zum Spital soll es auch für das Quartier mehr Parkmöglichkeiten geben.

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Das UKBB erhält ein neues Parkhaus. Die Parkplätze sollen unter der Tschudimatte gebaut werden.

Das UKBB erhält ein neues Parkhaus. Die Parkplätze sollen unter der Tschudimatte gebaut werden.

Zur Verfügung gestellt

Das Parkhaus für das Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) rückt näher. Nach den Sommerferien soll die öffentliche Planauflage für das Vorhaben mit mindestens 220 Parkplätzen erfolgen. Derzeit wird das Vorprojekt ausgearbeitet.

Um dem Parkplatzmangel beim UKBB zu begegnen, soll unter der Tschudimatte ein unterirdisches Parkhaus mit zwei bis drei Stockwerken entstehen. Pro Etage wird mit rund 110 Parkplätzen gerechnet, wie das UKBB am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda mitteilte.

Ob sich die gewünschten drei Stockwerke realisieren lassen, soll das Vorprojekt zeigen, das gegenwärtig ausgearbeitet wird. Das Kostendach beträgt laut UKBB 15 Millionen Franken.

Das Universitäts-Kinderspital beziffert seinen Bedarf auf rund 200 Parkplätzen. Derzeit stehen dem UKBB im Cityparking jedoch nur 80 Parkplätze zur Verfügung

Nach Angaben des Basler Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) braucht es für das Parkhaus einen Bebauungsplan. Dieser soll auch die Aufteilung der Parkplätze umfassen, denn neben der Hauptnutzung durch das UKBB ist auch ein Quartierparking geplant.

Die Grünanlage soll nach dem Bau des unterirdischen Parkhauses ohne Nachteile für das Quartier und die Schule nutzbar sein. Deshalb wird nach Angaben des BVD nach Abschluss der Bauarbeiten die Grünfläche von der Stadtgärtnerei aufgewertet.

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