Vernissage
Im Basler Stadtbuch 2015 dreht sich fast alles ums Geld

Das neue Basler Stadtbuch 2015 kommt mit buntem, fröhlichem Buchdeckel daher – das vorherrschende Thema auf den Seiten: Geld.

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Basler Stadtbuch 2015, Christoph Merian Stiftung, 136. Jahr/Ausgabe 2016, 232 Seiten, 135 meist farbige Abbildungen, gebunden. 39 Franken.

Basler Stadtbuch 2015, Christoph Merian Stiftung, 136. Jahr/Ausgabe 2016, 232 Seiten, 135 meist farbige Abbildungen, gebunden. 39 Franken.

Eines ist sicher: Das Thema Geld ist wichtig und beschäftigt uns alle. Meist, weil es uns fehlt, hie und da aber auch, wie es verdient wird, versteuert und verteilt.

So geht es im neuen Stadtbuch – es ist die 136. Folge! – unter anderem um die Frage, ob Basel-Stadt finanziell auf gesunden Beinen steht, wie die Sozialhilfe aufgestellt ist und wie schwierig es für Betroffene ist, aus der Spirale von Armut und Isolation auszubrechen. Die Lektüre gestattet Einblick in das vielfältige Engagement der verschiedenen Stiftungen der Bürgergemeinde, und man erfährt mehr über Basels Alternativwährung «Netzbon».

Im Kapitel «Politik und Gesellschaft» steht Wissenswertes über das 200-Jahr-Jubiläum der Basler Mission und ihre Entwicklungszusammenarbeit. Es folgt die Geschichte der 125-jährigen SP Basel-Stadt, der seit 1909 stärksten Partei im Kanton.

In «Wirtschaft und Region» spielt das Thema Geld per se eine wichtige Rolle: Beiträge befassen sich mit den Folgen des Einkaufstourismus. Weiter werden – ziemlich buchstäblich – die Grenzen der Talentsuche in den Basler Life-Sciences und im Finanzsektor nach der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative ausgelotet.

Beiträge in «Kultur und Geschichte» befassen sich mit dem Neubau des Kunstmuseums, der Einweihung des Friedrich-Nietzsche Brunnens oder der Restauration der fünf Wandbilder in der Schalterhalle des Bahnhofs SBB.

Seit bereits fünf Jahren kommt das Buch recht bunt und fröhlich daher – mit einem Griffregister, das bislang Ratgebern und Nachschlagewerken vorbehalten war. (sts)

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