Grünanlage
Erlenmattpark: Jetzt geht es ans Herz

Der Basler Regierungsrat beantragt Grossem Rat drei Millionen Franken für dritte Etappe der Neugestaltung des Erlenmattparks.

Nora Bader
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Die erste und zweite Etappe der Parkrealisierung sind abgeschlossen.

Die erste und zweite Etappe der Parkrealisierung sind abgeschlossen.

Bild: zvg (8.4.2010)

Der Erlenmattpark mit einer Fläche von insgesamt 5,7 Hektaren soll wortwörtlich das Stadtklima verbessern: mit Flächen zur Naherholung und als Lebensraum für zahlreiche geschützte Tier- und Pflanzenarten. Aktuell steht die dritte Etappe an. Mit der ersten wurden das Triangel, der Anne Frank-Platz, das Hochmatt und Träumerholz realisiert, in der zweiten die Kräuterböschung und die Umgebung der Bahnkantine. Das war 2010 bis 2016.

Noch ausstehend ist die Realisierung des Erlenmattparks Nord, dem 20'000 Quadratmeter grossen «Herzen» der Naturschutzzone. Dies wird in einer dritten und vierten Etappe passieren. Geplant sind Flächen vollumfänglich aus Naturschutz- und Naturschonzonen. Trotz dieses hohen Schutzstatus soll eine naturverträgliche Erholung möglich sein. Eine neue Langsamverkehrsverbindung in Form eines Fuss- und Velowegs ist etwa angedacht. Dieser bildet die Anbindung ans Wiesenufer.

Bauausführung der dritten Etappe soll in zwei Jahren starten

Insgesamt beantragt der Regierungsrat dem Grossen Rat für diese dritte Etappe rund 3,1 Millionen Franken. Der grösste Kostenanteil, konkret 2,9 Millionen Franken, ist für die Neugestaltung der Grünanlage vorgesehen. Der Rest unter anderem für jährlich wiederkehrende neue Ausgaben für den Unterhalt der Belags- und Vegetationsflächen. Vom Bund ist mit 820'000 Franken zu rechnen. Die Bauausführung der 3. Etappe des Erlenmattparks soll ab 2023/2024 erfolgen. Vorerst liegt der Ball beim Grossen Rat.

Das Planungsteam des vorliegenden Projekts Erlenmattpark Nord unter kantonaler Leitung bestand aus einem externen Landschaftsarchitekturbüro, einem Biologen und einem Ingenieurbüro. Weiter waren verschiedene Fachbereiche des BVD, der IWB und des AUE einbezogen.

Im Februar 2005 hatte das Basler Stimmvolk den Zonen- und Bebauungsplan für das Areal auf dem ehemaligen Güterbahnhof der Deutschen Bahn im nördlichen Kleinbasel genehmigt. Dieser sieht eine etappierte Entwicklung des Gebiets von Süden (Erlenstrasse) in Richtung Norden vor.

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