Stadtentwicklung
Grossratskommission begrüsst Richtplan für Kleinhüningen-Klybeck

Die Bau- und Raumplanungskommisson (BRK) des Basler Grossen Rats begrüsst die Schaffung eines Stadtteilrichtplans für die grossen Entwicklungsgebiete in den Quartieren Kleinhüningen und Klybeck. Die Regierung hat hierfür einen Kredit von 5,7 Millionen Franken beantragt.

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Für die grossen Entwicklungsgebiete im Basler Klybeckquartier (Bild) und am Rheinhafen Kleinhüningen soll ein Stadtteilrichtplan erstellt werden.

Für die grossen Entwicklungsgebiete im Basler Klybeckquartier (Bild) und am Rheinhafen Kleinhüningen soll ein Stadtteilrichtplan erstellt werden.

KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

Der Stadtteilrichtplan soll laut Absicht der Regierung die grundsätzlichen Strategien für die Transformation der Industrie- und Hafenareale in neue durchmischte Stadtquartiere festlegen. Betroffen ist ein Gebiet in der Grösse von 50 Hektaren, auf dem mittel- bis langfristig Wohn-, Arbeits- und Freiraum für über 20'000 Menschen entstehen soll.

Zu den Eckpunkten des Richtplans gehören unter anderem die Garantie, dass mindestens ein Drittel des neu entstehenden Wohnraums preisgünstig sein soll und dass auf dem Entwicklungsgebiet neue Sportanlagen und eine Schwimmhalle entstehen sollen. Ausserdem müsse die Mitsprache der Bevölkerung in einem ausreichenden Masse gewährleistet sein.

Behutsames Vorgehen erwünscht

Die BRK weist in ihrem am Freitag veröffentlichten Bericht darauf hin, dass bei einem Transformationsprozess mit dieser Tragweite ein besonders behutsames Vorgehen zwingend sei. Sie gesteht dem zuständigen Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) aber zu, bislang verantwortungsvoll gehandelt zu haben. Auch zeigt sich die BRK zufrieden damit, dass die Regierung grossen Wert auf die regelmässige Mitsprache der Kommission lege.

Die Kommission befürwortet mit nur einer Gegenstimme den Kredit von 5,736 Millionen Franken für die Schaffung eines Stadtteilrichtplans.

Hängig in dieser Sache sind eine ganze Reihe von Vorstössen aus dem Grossen Rat. Auch hier stellt sich die Kommission auf den Standpunkt der Regierung, sechs von zehn Anzügen als Forderungen und Anregungen für die weiteren Entwicklungsschritte stehen zu lassen. In den Vorstössen geht es unter anderem um ökologische und soziale Aspekte der Stadtteilentwicklung.

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