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Für diesen irren Weihnachtsgruss macht Basel Tourismus unsere Stadt zur Lichtshow

Das sind nicht irgendwelche Schauspieler, sondern es ist die Geschäftsleitung von Basel Tourismus mit Direktor Daniel Egloff (vorne rechts) und seinem Vize Christoph Bosshardt (vorne links).

Das sind nicht irgendwelche Schauspieler, sondern es ist die Geschäftsleitung von Basel Tourismus mit Direktor Daniel Egloff (vorne rechts) und seinem Vize Christoph Bosshardt (vorne links).

Eine verrückt flackernde Freie Strasse? Oder ein Münsterhügel, der von Basel Tourismus für einen simplen Weihnachtsgruss irre inszeniert wird? Mit diesem Video treibt die Organisation wieder mal Unfug mit der altehrwürdigen Stadtkulisse – und zwar erfolgreich.

Man stelle sich vor, Basel Tourismus könnte frei über die Basler Weihnachtsbeleuchtung verfügen – und selbst noch weitere Lämplein an Orten anbringen, wo dem Heimatschutz vor Schreck das Herz in die Hose fällt. Genau das macht die Organisation in einem aktuellen Video, das wie verrückt auf Social Media geteilt wird. Die Geschäftsleitung inszeniert sich darin als graue Eminenzen, die aus einer Schaltzentrale in einem Keller heraus Basel inszenieren.

Der Gag schlägt ein. Seit Dienstag geistert das Video durchs Internet, generierte allein bei Basel Tourismus auf Facebook schon 70'000 Ansichten und kommt jetzt mit über 3000 Ansichten bei Youtube in Fahrt. Warum aber nimmt Basel Tourismus ausgerechnet die altehrwürdige Stadtkulisse für ein spassiges Filmchen aufs Korn? «Bislang verschickten wir Weihnachtsgrüsse per Karte», sagt Marketingchefin Anneke Geyer. «Jetzt musste mal etwas Neues her.»

Die Pikachu-Agentur machts möglich

Hinter dem Video steckt erneut die Basler Agentur Fadeout. Sie hat für Basel Tourismus bereits den damaligen Pokémon-Hit produziert, bei dem als Pikachus verkleidete Menschen durch die Stadt jagen und Leute ärgern. Beim aktuellen Video «Crazy Lights» handelt es sich laut Geyer um die zweite Zusammenarbeit, um Viralität für Basel zu schaffen. Zurzeit wird das Video auch in internationalen Märkten wie Indien lanciert.

Am Schluss geht es eben nicht nur um einen Weihnachtsgruss, sondern vor allem um Aufmerksamkeit für Basel als Destination. Gerade in der Adventszeit, wenn es draussen dunkel und trüb ist, eignet sich ein Lichterspektakel dafür natürlich bestens. Auch wenn die meisten der flackernden, tanzenden und inszenierten Lichter dann eben leider doch nicht echt sind.

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