Ständeratswahlen
Entweder – oder: keine Lippenbekenntnisse von SP-Herzog und SVP-Hablützel im Theater

Die bz hat die Basler Ständeratskandidatinnen ins Kreuzfeuer genommen. Die Fragen lauteten auf «Entweder – oder», die drei Frauen mussten Farbe bekennen. Dabei überraschte Eva Herzog, die stets allen Seiten irgendwie etwas abgewinnen konnte – ausser der Schweizer Armee.

Jonas Hoskyn, Leif Simonsen, Simone Morger
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Kreativ oder chaotisch? Fussball oder Bühne? Wofür sich die Basler LDP-Ständeratskandidatin Patricia von Falkenstein wohl entscheiden mag?

Kreativ oder chaotisch? Fussball oder Bühne? Wofür sich die Basler LDP-Ständeratskandidatin Patricia von Falkenstein wohl entscheiden mag?

bz

Gianna Hablützel-Bürki (SVP): «Ich gehe ins Theater, Sport habe ich im Leben schon genug.»

Keine Kompromisse bei SVP-Ständeratskandidatin Gianna Hablützel-Bürki: Sie bekennt sich klar zum Auto – aber auch zum Theater, wenn sie sich zwischen dem und dem FC Basel entscheiden müsste. Dafür ist ihre Antwort auf die schweizerischste aller schweizerischen Fragen klar. Sie geht in die Migros.

Eva Herzog (SP): «Ich gehe in den Coop... aber auch in die Migros!»

Irgendwie tat sich SP-Ständeratskandidatin Eva Herzog bei diesem doch sehr persönlichen Fragenkomplex etwas schwer mit Entscheidungen. Oder sie ist einfach eine hervorragend routinierte Politikerin. In allen Fragen wusste sie beiden Seiten etwas abzugewinnen. Bis auf die Frage zur Abschaffung der Schweizer Armee.

Patricia von Falkenstein (LDP): «Merkel oder Macron? Ui...»

Die bürgerliche Spitzenkandidatin, LDP-Präsidentin Patricia von Falkenstein, zeigt sich deutlich stärker vom Theater angetan als vom FC Basel, obwohl, bei der derzeitigen Verfassung des Vereins wohl ein paar Unterstützer mehr ganz gut täten. Wofür sie sich aber in der Frage «Spartanische Ordnung oder kreatives Chaos» entscheidet, dürfte einige überraschen.

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