Basler Feinmesse
Ein Paradies für Gourmets und Schleckmäuler

An der Basler Feinmesse gab es auch in diesem Jahr wieder viel zu entdecken. Im Mittelpunkt standen Lebensmittelmanufakturen und -händler, die den Gästen ein perfektes Geschmackserlebnis garantieren wollten.

Sydney Karolewski
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Die Messe für Feinschmecker und Geniesser.
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Köstlichkeiten zum Verschenken – von Trüffeln bis zu essbaren Deko-Sternchen.
In der Appenzellerstobe konnte man in das Appenzellerland eintauchen und regionale Spezialitäten geniessen.
Bei «Alpine Bio Pilzzucht» gab es Stockerli - ein Halbhart Käse mit Schweizertrüffel.
Sieben Bierbrauereien präsentierten am «Treffpunkt Biergenuss» ihre Bier-Spezialitäten.

Die Messe für Feinschmecker und Geniesser.

Sydney Karolewski

Bereits bei der dritten Durchführung war die Basler Feinmesse, als «kleine Schwester» der Basler Weinmesse, nicht mehr wegzudenken – ein Ort, der Kochbegeisterte und Feinschmecker ins Schwelgen versetzte.

Im Mittelpunkt standen Lebensmittelmanufakturen und -händler, die sich höchste Qualitätsansprüche auferlegten, mit dem Ziel, den Gästen ein perfektes Geschmackserlebnis zu garantieren. In der Halle mit 55 Ausstellern konnte man sich einen guten Überblick verschaffen und viel Neues entdecken.

Für Schoko-Liebhaber

Zu den diesjährigen Highlights gehörte unter anderem die Cocktail Bar von Paul Ullrich. Mit Können und Geschick zauberten die Barkeeper allerlei ausgefallene und traditionelle Cocktails aus Gin und Rum - der perfekte Ort also, um sich vom Messerummel zurückzuziehen und einige neue Ideen für kreative Cocktails mit nach Hause zu nehmen.

Für «Chocoholics» gab es verschiedene Confiseure, die ihre kreativen Schokoladen-Variationen präsentierten. Die, die etwas Ausgefalleneres suchten, konnten bei der «Schoggi-Werkstatt» Lavendel-, Erdbeerpfeffer- und Bananenschokolade kaufen. Und für die, die von Schokolade gar nicht genug kriegen können, gab es das «Choc-Abo». Die Confiseure von «Hizt» denken sich jeden Monat neue Praliné-Variationen, wie Glühwein-Truffes und Passionsfruchtpralinés, aus und schicken sie per Post direkt zum Kunden nach Hause. Traditionelles Handwerk trifft hier auf eine neue Vertriebs-Idee.

Wer sich noch mehr Kreativität wünschte, fand bei «Novo Gusto» Saucen aus süssen Celine-Oliven. Und nur ein paar Schritte weiter gab es am Stand von «Mimosa Food» speziellen Senf mit Ananas-Curry-, Honig-Mohn oder auch Balsamico-Honig-Geschmack.

Für Bier-Liebhaber

Weizen, Lager, Ale und Blonde sind vielen ein Begriff. Der «Treffpunkt Biergenuss» gehörte zu den Highlights für Bierliebhaber und solche, die es noch werden möchten. Sieben Teilnehmer zeigten mit Bieren unterschiedlichster Geschmacksrichtungen einen Einblick in das breite Bierspektrum. Es gab Bier mit Quitten-, Bananen- und Zimt-Geschmack. Wer Bier auch in einer anderen Konsistenz probieren wollte, konnte bei «Arli Brau» Biergelee und Bierbrand kaufen.

Regional war in diesem Jahr auch die Auswahl an Trüffel-Produkten. Die Trüffel konnten als ganze Knolle oder verarbeitet und verfeinert gekauft werden. Das Angebot reichte von Trüffel-Fondue, -Salz, -Honig und -Carpaccio bis hin zu Stockerli (Halbhartkäse mit Schweizertrüffel) und Trüffelzwergle, ein Allgäuer Rahm-Camembert mit Trüffeln im Teig verarbeitet.

Bei Oona Caviar konnten die Gäste schliesslich echten Kaviar aus den Berner Alpen degustieren – und das im Perlmutt-Löffeli.