Eignerstrategie
Basler Regierung gibt BVB Ziele vor: CO2-neutral bis 2040, mehr Fahrgäste und soziale Personalpolitik

Der Regierungsrat hat seine Eignerstrategie für die BVB festgelegt und gibt den Betrieben damit die Ziele für die nächsten vier Jahre vor. Darunter sind die Reduktion von CO2, die Rückgewinnung von Fahrgästen, welche dem öV während der Pandemie den Rücken kehrten und eine «weiterhin fortschrittliche Personalpolitik».

Mona Martin
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Nicht nur zentral wie hier am Bahnhof SBB, sondern auch in die hinteren Ecken des Kantons sollen die BVB wieder mehr Fahrgäste befördern. (Symbolbild)

Nicht nur zentral wie hier am Bahnhof SBB, sondern auch in die hinteren Ecken des Kantons sollen die BVB wieder mehr Fahrgäste befördern. (Symbolbild)

Nicole Nars-Zimmer

Die Eignerstrategie gibt dem Verwaltungsrat der Basler Verkehrsbetriebe (BVB) die strategischen und politischen Ziele vor. Diese hat der Regierungsrat am heutigen Donnerstag beschlossen. Bis 2025 sollen die BVB «ihre Kosten zu Gunsten eines nachhaltigen Wachstums weiter optimieren», schreibt die Regierung in einer Mitteilung. Ein weiterer Fokus liege auf der Personalpolitik. Dem Unternehmen sei es in den vergangenen vier Jahren gelungen, Ruhe in den Betrieb zu bringen und das fehlende Personal anzustellen.

Weiter sollen die BVB den Kundinnen und Kunden «ein attraktives, ökologisch nachhaltiges, pünktliches und kundenfreundliches öV-Angebot» bereitstellen und so zur Erschliessung des Kantonsgebiets und dessen Entwicklung beitragen. «Durch geeignete Massnahmen» soll zudem diejenige Kundschaft zurückgewonnen werden, welche in der Pandemie verloren ging. Um Ressourcen zu schonen, setze die BVB auf «neue Entwicklungen im Mobilitätssektor wie beispielsweise Sharingsysteme». Bis spätestens 2040 soll die BVB ihre Treibhausgasemissionen zudem auf Netto-Null gesenkt haben.

Mit Nachtfahrdienst Mobilisk setzen die BVB auf Sharing.

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Basler Verkehrs-Betriebe