Apéro
Bei der bz steht ein weiterer Ausbau an

«Ich will hier eine Zeitung machen, die nicht an der Kantonsgrenze Halt macht»: Das Programm von David Sieber, Chefredaktor der bz seit dem 1. März, ist klar. Und die Prominenz aus Politik und Wirtschaft, die zum Apéro in die Basler Redaktionsräume an der Viaduktstrasse geladen war, hörte seine Botschaft gerne.

Nicolas Drechsler
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Apéro bz
15 Bilder
Eva Herzog (Finanzdirektorin BS) und Susanne Leutenegger-Oberholzer (Nationalrätin BL, SP)
v.l.: Barbara Gutzwiller (Arbeitgeberverband Basel), Peter Wanner (Verleger AZ Medien), Stefan Schuppli (Redaktor bz)
Bildmitte: Melanie Imhof (Präsidialdepartement), Dominik Prétôt (Telebasel)
Claude Janiak (Ständerat BL) und David Sieber (Chefredaktor bz)
Christian Dorer (Chefredaktor az) bei seiner Ansprache
Peter Wanner, Verleger der AZ Medien
bz Redaktor Benjamin Rosch links, Polizeisprecher Andreas Knuchel, Edwin Tschopp (Lange Erlen) und Patrick Gantenbein (GWK)
Heidi Mück, Regierungsratskandidatin Basta
Heidi Mück im Gespräch mit Olivier Pagan (Direktor Zoo Basel), Tanja Dietrich (Sprecherin Zoo Basel) und Florence Brenzikofer (Präsidentin Grüne BL)
bz Kulturredaktorin Susanna Petrin
v.l. Martina Hilker (BKB), Nic Kaufmann (2. Landschreiber), Ueli Vischer (Präsident Universitätsrat), Mathias Hagemann (Besitzer Radio Basilisk) und Philippe Bischof (Leiter Kultur BS)
Dieter Kohler (Chef Regionaljournal SRF)
Heidi Mück, Olivier Pagan und Tanja Dietrich (v.l.)
Martina Hilker und Philipp Bischof

Apéro bz

Roland Schmid

«Unterstützen Sie uns, statt über die Konkurrenz zu schimpfen», gab Sieber den Gästen mit auf den Weg. Ein Rat, dem viele der Anwesenden schon lange gefolgt sind.

Die Basler Finanzdirektorin Eva Herzog (SP) dürfte sich gefreut haben über die Ansage von Peter Wanner, dem Besitzer der AZ Mediengruppe, die auch die bz verlegt. «Wir werden in Basel ganz sicher Gas geben», kündigte er an. Er könne noch nicht genau beziffern, wie viel Geld in Basel in Zukunft investiert werde, aber das Projekt Basel sei ihm wichtig und «es lohnt sich auch».

Fernsehmogule unter sich

Das linke Regierungsratskandidatinnen-Doppelpack Heidi Mück und Elisabeth Ackermann wollte sich den neuen Kapitän persönlich anschauen, genauso wie Beat Oberlin, der CEO der Baselbieter Kantonalbank, sowie Samuel Holzach, der Regionalchef der UBS. «Es ist erfreulich zu hören, dass in Basel investiert werden soll», sagte der Banker. Dominik Prétôt, der CEO von «Telebasel», war ebenfalls da, nippte am Orangensaft, unterhielt sich angelegentlich mit Peter Wanner – dem auch einige Fernsehstationen gehören – und nutzte die Gelegenheit, den übrigen Anwesenden die neue Philosophie seines Senders zu erklären. Die Abteilung öffentliche Sicherheit, repräsentiert durch die Mediensprecher Meinrad Stöcklin (Polizei Basel-Landschaft), Martin Schütz und Andreas Knuchel (Kantonspolizei Basel-Stadt) und Patrick Gantenbein (Grenzwachtkorps), profitierte auch gleich mehrfach: einerseits vom Apéro und andererseits von der Möglichkeit, am Buffet den einen oder anderen Journalisten über die Feinheiten der Polizeitaktik und das Schweigen über selbige aufzuklären.

Simon Thiriet vertrat seinen Chef, Erziehungsminister Christoph Eymann, und freute sich, dass Letzterer und Wünsche von Kindern an ihn den Weg ins Blatt fanden. Das grosse Thema war und blieb aber die klare Ansage aus Aarau: Die bz ist vor fünf Jahren nach Basel gekommen, um zu bleiben. Und Sieber soll dafür sorgen, dass die Zeitung auch in Zukunft ein unparteiisches, aber klares Profil hat.

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