Machtmissbrauch
Basler Professor soll Arbeit von Doktoranden kopiert haben – nun will ihn die Uni feuern

Nach der ETH Zürich hat auch die Uni Basel einen Fall von Machtmissbrauch zwischen Professoren und Doktoranden.

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Ein Fall von Machtmissbrauch erschüttert die Uni Basel.

Ein Fall von Machtmissbrauch erschüttert die Uni Basel.

Keystone

In Basel hat sich ein Professor offenbar besonders dreist verhalten und seine Macht missbraucht. Wie das «SRF Regionaljournal Basel» berichtet, soll der Hochschullehrer Abschnitte aus der Lizenziatarbeit einer seiner Doktorandinnen für eigene Zwecke verwendet haben, ohne dies ausreichend zu deklarieren.

Die Doktorandin informierte die zuständige Stelle der Universität Basel über den Missbrauch. Daraufhin meldete sich auch eine zweite Doktorandin mit einem ähnlichen Vorwurf zu Wort. Auch bei ihr soll der Professor abgeschrieben haben.

Die Universitätsleitung befand das Handeln des Professors als so gravierend, dass sie ihn entlassen wollte. Der Betroffene wehrt sich jedoch zurzeit vor Gericht gegen die Kündigung.

Den Doktorandinnen hatte er in einer Versammlung gedroht, dass sie ihre Karrieren als beendet ansehen können. Die Uni Basel wollte gegenüber SRF keine Stellung nehmen, da es sich um ein laufendes Verfahren handle. (bz)