Preisverleihung

Basler Lyrikpreis 2020 geht an Eva Maria Leuenberger

Erstmals ging der Lyrikpreis an ein Erstlingswerk, an das von Eva Maria Leuenberger. (Symbolbild)

Erstmals ging der Lyrikpreis an ein Erstlingswerk, an das von Eva Maria Leuenberger. (Symbolbild)

Der mit 10'000 Franken dotierte Basler Lyrikpreis 2020 geht an die in Biel lebende Lyrikerin Eva Maria Leuenberger für ihren Erstling «Dekarnation». Sie ist die erste Dichterin, die die von der Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige Basel (GGG) gestiftete Auszeichnung für ein Debüt entgegen nimmt.

Die 1991 in Bern geborene Lyrikerin habe ein Werk «von grosser Sogkraft» vorgelegt, teilte das Literaturhaus Basel am Dienstag mit. Sie nehme die Lesenden mit «auf eine Reise durch vier Zyklen, so dunkel wie erhellend, so abgründig wie erhebend, so verstörend wie berührend».

Der Radikalität ihres Ansatzes stelle Leuenberger einen konsequenten Formwillen zur Seite, womit der Band eine überzeugende Geschlossenheit erreiche. «'Dekarnation' trifft einen Ton, der lange nachklingt, nicht zuletzt, weil er auch der Stille eine Stimme gibt», ist in der Medienmitteilung weiter zu lesen.

Die Mitglieder der Basler Lyrikgruppe, darunter in diesem Jahr Ariane von Graffenried oder Simone Lappert, zeichnen jährlich eine Kollegin oder einen Kollegen aus - für ein Werk, dass sich durch Innovationskraft und Mut zu konsequentem und eigenwilligem Arbeiten mit Sprache auszeichnet. Die Preisverleihung findet am Samstag, 25. Januar, im Rahmen des 17. Internationalen Lyrikfestivals Basel statt.

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