Auszeichnung

Basler Lyrikpreis 2012 geht an Klaus Merz

Klaus Merz (Archiv)

Klaus Merz (Archiv)

Der Basler Lyrikpreis 2012 geht an Klaus Merz. Die Preisverleihung findet am 29. Januar 2012 im Rahmen des 9. Internationalen Lyrikfestivals Basel statt, wie das Literaturhaus Basel mitteilte. Die Auszeichnung ist mit 10'000 Franken dotiert.

Merz sei ein «Meister der Verdichtung», heisst es in der Mitteilung. Sein lyrisches Werk zeichne «mit einem minimalen Einsatz der Worte das Staunen über die grossen Fragen des Lebens nach». Wie wenige Dichter bringe er zudem das Kunststück fertig, lyrische Prinzipien auch in seiner Prosa umzusetzen.

Der 1945 geborene Merz lebt in Unterkulm AG. Sein Werk umfasst über 20 Gedichtbände, Erzählungen und Prosatexte. International grossen Erfolg trug ihm sein 1997 erschienener Mikroroman «Jakob schläft» ein. Merz hat unter anderem bereits den Preis der Schweizerischen Schillerstiftung, den Gottfried-Keller-Preis und den Aargauer Kulturpreis erhalten.

Der Basler Lyrikpreis wird von der Lyrikgruppe Basel mit Urs Allemann, Rudolf Bussmann, Ingrid Fichtner, Wolfram Malte Fues, Peter Gisi, Rolf Hermann und Kathy Zarnegin vergeben. Er ist dank der Unterstützung der Basler Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige (GGG) erstmals mit dem jetzigen Betrag dotiert.

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