Schweizer Spielfilm
Basler Filmschaffende suchen Geld für Wild-West-Film

Ein neuer Schweizer Spielfilm will beweisen, dass es hierzulande auch Wild-West-Filme gibt. Nun suchen die Macher von "Im Wilden Westen", die Basler Film- und Theaterschaffenden Sarah Gärtner und Klaus-Michael Vetter, mittels Crowfunding Geld.

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Heinz Margot und Sandra Moser als Galliker und Irene.

Heinz Margot und Sandra Moser als Galliker und Irene.

Frank Egle

Es ist die Möglichkeit der Stunde, ein künstlerisches Projekt zu finanzieren: das Crowdfunding, die sogenannte Schwarmfinanzierung. Diese wollen sich nun auch Gärtner und Vetter zu Nutze machen.

Die Regisseurin – hierzulande nicht zuletzt bekannt als Ehefrau von "Matula" Claus Theo Gärtner – und der Filmemacher, wollen damit den "wahrscheinlich ersten Schweizer Spielfilm (...), der zu einem lupenreinen Western auswächst" fertigstellen, wie sie in einer Medienmitteilung festhalten. Insgesamt benötigen Gärtner und Vetter, die bereits seit fünf Jahren gemeinsam Projekte realisieren, 15'000 Franken.

Entstanden ist das Filmprojekt aus der gleichnamigen Theaterinszenierung, die im Sommer 2013 in der Basler TheaterFalle zur Aufführung kam. Die einzelnen Filmszenen sind bereits gedreht. Mitgewirkt haben unter anderen Mathis Künzler, Sandra Moser sowie der ehemalige "Megaherz"-Moderator und heutige Schauspieler Heinz Margot. Was als schwarz-weisser Historienfilm beginne, ende in einem spektakulären Showdown in bester Westernmanier, versprechen die Macher.

Wenn die Postproduktionen einmal abgeschlossen seien, wolle man den Film im Frühling und Sommer an Festivals präsentieren, schrieben Gärtner und Vetter in ihrem Communiqué weiter.

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