SUISA-Preis
Basler erhält Auszeichnung für seine «Heidi»-Filmmusik

Der Basler Filmkomponist Niki Reiser wird für seine Filmmusik zu "Heidi" mit dem diesjährigen Filmmusikpreis der Fondation SUISA ausgezeichnet. Der Preis ist mit 25'000 Franken dotiert.

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Heidi (Anuk Steffen) mit einer Geiss auf der Alp, Szene aus dem Film "Heidi" von Alain Gsponer.

Heidi (Anuk Steffen) mit einer Geiss auf der Alp, Szene aus dem Film "Heidi" von Alain Gsponer.

Keystone/ZODIAC PICTURES/MATTHIAS FLEISCHER

Einen Stoff wie Johanna Spyris "Heidi" kompositorisch zu verarbeiten, das sei ein schwieriges Unterfangen, schrieb die Stiftung am Freitag in einem Communiqué. Es sei naheliegend, nach Klischees zu greifen. Das habe Reiser nicht getan. Im Gegenteil: Es sei sein Bestreben gewesen, "schweizerische Melodik" zu vermeiden, und dafür vielmehr der "inneren Emotionalität der Hauptfigur zu folgen".

Die Jury lobt in der Mitteilung etwa Reisers "treffende melodische Erfindungen", seine "Sensibilität" und sein "Einfühlungsvermögen in das filmische Geschehen", das dazu beigetragen habe, das Alain Gsponers "Heidi" zu einem rundum berührenden Spielfilm geworden sei.

Für den 1958 in Basel geborenen Filmmusikkomponisten ist es nicht der erste Preis; er wurde bereits fünf Mal mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet und erhielt bereits in den Jahren 2001 und 2011 die SUISA-Auszeichnung.

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