Lüften an Schulen
Am Gym Leonhard frieren die Schüler: Jetzt wurden 600 Armeedecken beschafft

Die Empfehlung des regelmässigen Lüftens wird in vielen Schulen umgesetzt. Im Gymnasium Leonhard bringt das Lüften die Schülerinnen und Schüler jetzt gar zum Frieren. Eine Lösung ist bereits gefunden: Armeedecken sollen Abhilfe schaffen.

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Am Gym Leonhard wickeln sich die Schüler jetzt in Decken ein. (Archivbild)

Am Gym Leonhard wickeln sich die Schüler jetzt in Decken ein. (Archivbild)

Kenneth Nars

Nachdem das BAG am Donnerstag ein Erklärvideo veröffentlicht hat ist in allen Schulen klar: Jede Pause gehören alle Fenster geöffnet. Dadurch wird die Sauerstoffzufuhr verbessert und die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus verkleinert sich durch den Luftaustausch.

Mit den sinkenden Temperaturen bringt das Lüften aber auch viel kalte Luft in die Klassenzimmer, was die Schülerinnen und Schüler als nicht allzu angenehm empfinden. Sie frieren. Am Gym Leonhard werden die Fenster alle 15 Minuten geöffnet, wie 20 Minuten berichtet.

Nachdem sich die Schüler an einer Delegiertenversammlung beschwert hatten, dass es sehr kalt sei, organisierte Rektor Christian Döbeli Armeedecken aus dem Zeughaus. «Das Ganze lief sehr unbürokratisch ab», erzählt er gegenüber 20 Minuten. «Die Decken waren eigentlich innert eines Telefonats organisiert.» Mit einem Transportunternehmen seien die sechs Paletten mit 600 Decken an den Kohlenberg gebracht worden.

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