Renault
Wieder ein «echter» Twingo

Am Autosalon in Genf rollt der ganz neue Twingo von Renault an den Start. Er entstand in Zusammenarbeit mit Smart. Und der hat Heckmotor. Und sieht wieder aus, wie man sich einen Twingo vorstellen möchte.

Peter Ruch
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Renault Twingo III

Renault Twingo III

HO

Der erste Twingo, gebaut von 1993 bis 2007, war: Sensationell. Der zweite Twingo war dann: zu gewöhnlich. Doch jetzt, im dritten Anlauf, könnte es wieder lustig werden - und wie! Nicht nur wegend es Heckmotors. Aber beginnen wir von vorne: Schon 2008, also kurz, nachdem man in Paris eingesehen hatte, dass der Twingo II wohl ein Schuss in den Ofen war, begann Renault mit dem Projekt Twingo III. Man wollte wieder so kreativ, so lustig sein wie beim Ur-Twingo, gleiche Dimensionen auch, aber trotzdem mehr Platz bieten. Und auch ein besseres Handling. Dann geschah dies: «Die zündende Idee lag in einer Architektur mit Heckmotor.» 2010 kam dann Daimler dazu, wo man dringend auch auf eine zündende Idee angewiesen war für den Nachfolger des Smart. Vorteil Heckmotor: mehr Platz für die Vorderachse, deshalb grösserer Lenkeinschlag, deshalb mehr Agilität. Und: bessere Platzverhältnisse für die Insassen. Nachteil: kaum Kofferraum. Wobei wir das jetzt noch nicht so genau wissen, das Innenleben des 3,5 Meter langen Twingo III will Renault erst auf dem Genfer Salon zeigen. Und dann erfahren wir wohl auch etwas zu den Motorisierungen, es heisst aber: 70, 90 und 120 PS. Was man auch noch wissen muss: es gibt den neuen Twingo nur als 5-Türer. So kommt dann wohl auch der Smart ForFour. Der Smart ForTwo ist dann wieder nur ein reiner Zweisitzer, dafür auch nur 2,7 Meter lang. Gute Neuigkeiten - die sich Daimler aber noch bis in den Sommer aufsparen will. Eine gewisse optische Verwandtschaft mit dem Fiat 500 ist natürlich rein zufällig...