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Opel feiert gleich zwei Premieren in Genf: Neu kommt der offene Cascada. Und dazu das freche Mini-SUV Adam Rocks.

Peter Ruch
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Opel Cascada

Opel Cascada

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Die ersten Mokka rollen derzeit über die Schweizer Strassen, die ersten Adam kommen gerade zu den Schweizer Händlern. Es passiert also viel bei Opel, und in den nächsten Monaten geschieht noch mehr: Bereits im April kommt das Cabrio Cascada auf den Markt, und irgendwann im Sommer folgt dann wohl auch noch der Adam Rocks, ein erfreulich freches Mini-SUV. Beide Modelle zeigen auf, dass Opel einigermassen zuversichtlich in die Zukunft schaut: Zwar sollen die Zahlen weiterhin rot sein, doch immerhin konnte die Belegschaft erreichen, dass das Werk in Bochum noch bis 2016 in Betrieb bleibt. Das zeigt auch auf, dass Opel-Mutter General Motors die deutsche Tochter noch nicht abgeschrieben hat. Und wenn Opel weiterhin in diesem Tempo Neuheiten auf den Markt bringt, dann muss man sich keine Sorgen machen um die Traitionsmarke. Denn gerade der Mokka läuft bestens, bereits wurden über 90 000 Exemplare bestellt (vom Adam sind auch schon 30 000 Stück). Auch wenn es Opel so nicht sagt: der Cascada basiert auf dem Astra. Aber es ist ein stattliches Fahrzeug geworden, 4,7 Meter lang, damit ist der Opel auf Mittelklasse-Niveau, schon fast beim Insignia. Die Front erinnert dann auch mehr an den Insignia als an den Astra. Innen bietet der Cascada vier Personen ausreichend Platz, auch wenn das Dach geschlossen ist. Das Verdeck besteht übrigens aus Stof - die Zeit der Stahldach-Cabrios scheint endgültig zu Ende zu sein. Bei offenem Verdeck gibt es 280 Liter Kofferraumvolumen, bei geschlossenem Dach sind es 380 Liter. In nur gerade 17 Sekunden soll sich das Dach öffnen, und das bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h. Opel ist der Meinung, dass sein Cabrio ein Ganzjahres-Auto sein könnte, weil das Dach extrem gut isoliert sein soll.

Als Motor fungiert zum Einstiegspreis von 35 600 Franken der 1,4-Liter-Turbobenziner mit 140 PS. Für einen Grundpreis von 37'800 Franken kommt der 170 PS starke 1,6-Liter-SIDI-Turbo der komplett neuen Motorengeneration mit Benzin-Direkteinspritzung zum Einsatz. Exzellente Laufruhe und Kraftentfaltung mit einem maximalen Drehmoment von 280 Newtonmetern per Overboost sollen den Vierventiler auszeichnen. Nicht inbegriffen in diesem Grundpreis sind die 20-Zöller, die dem Opel gut stehen. Der Cascada ist ab sofort bestellbar, die ersten Fahrzeuge kommen Ende April in die Schweiz. Ende April in die Schweiz. Beim kleinen Opel Adam gibt es mehr als 61000 Ausstattungskombinationen allein im Exterieur und fast 82 000 im Interieur. Es sollen noch eine ganze Menge dazu kommen, wenn dann der Adam Rocks wirklich gebaut wird. Die Wahrscheinichkeit liegt wohl bei 100 Prozent, denn kleine SUV, das in Genf vorerst einam als Studie vorgestellt wird, liegen absolut im Trend, und der Adam Rocks ist eine der erfreulichsten Erscheinungen in diesem Segment. Er ist nur 3,7 Meter lang, hat im Vergleich zum normalen Adam 1,5 Zentimeter mehr Bodenfreiheit und auch eine sanft verbreiterte Spur. Über die Antriebe will Opel noch nicht sprechen, dafür ist es noch zu früh. Die Studie verfügt über Bremsen von Brembo, die werden es aber wohl kaum in die Serie schaffen. Frech ist er, der Kleine. Und so richtig gut zu gefallen mag sein Stoffverdeck, das sich quasi über die gesamte Dachlänge hinzieht. Auch wenn der Adam Rocks nicht über Allrad verfügt - für den Stadt-Dschungel scheint er bestens gerüstet.

Der Clou des Daches ist, dass es «mitdenkt»: Eine spezielle Wetter-App, die auf dem Farbtouchscreen des IntelliLink-Driver Information Centers angezeigt wird, erkennt eine herannahende Schlechtwetterfront und schliesst bei Bedarf das Verdeck automatisch.

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