Jaguar
State of the art

Nein, mit dem neuen F-Type fahren durften wir noch nicht. Aber ein paar Kilometer auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Und wir waren durchaus - amused.

Markus Chalilow
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Jaguar F-Type

Jaguar F-Type

HO

Natürlich standen als «Testwagen» die V8-Supercharged-Modelle bereit. Und sogar etwas Sonne hatten die Briten organisiert. Tja, seit Deutschland nicht mehr Papst ist, klappt es auch mit schönem Wetter für Hersteller die nicht aus dem grossen Kanton sind. Der neue F-Type, den wir schon ausführlich beschrieben haben hat alles, was man derzeit braucht um erfolgreich zu sein. Einen fetten V8 mit mehr als ausreichend Leistung ein automatisches Stoffverdeck, dass sich bis zu einem Tempo von 48.28 km/h öffnen oder schliessen lässt sowie einen gediegenen Innenraum. Dazu eine klappengesteuerte Abgasanlage, natürlich auf Knopfdruck mit «controlled missfire», also gewollten Fehlzündungen für den sportiven Sound. Dazu noch ein paar Gimmicks wie Lüftungsdüsen, die sich nur zeigen, wenn das Verdeck geöffnet ist, ein individuell programmierbares Setup für Dämpfung, Getriebe-/ Motorcharakteristik und ein ausfahrbarer Heckspoiler.

Alles schön und gut, dass haben fast alle Konkurrenten auch. Wieso soll also der F-Type ein Erfolg werden? Weil er massentauglich gestylt ist? Vielleicht, uns ist er fast schon ein wenig zu massentauglich. Er ist irgendwie für die Männerwelt etwas zu wenig sexy und für die Damenwelt etwas zu sehr Macho. Dafür verwöhnt er mit erstaunlich hohem Federungskomfort, wirklich tollen Sitzen und massig Leistung. Aber: er ist einfach nicht so unwiderstehlich wie der alte E-Type!

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