Opel
Opel macht auf Outsourcing

Opel hat derzeit an der Nutzfahrzeugfront nicht viel zu bieten. Zumindest wenn es um neue Fahrzeuge geht. In Sachen Um- und Aufbauten hingegen ist man in Rüsselsheim fleissig.

Markus Chalilow
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Opel bietet zertifizierte Umbauten

Opel bietet zertifizierte Umbauten

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Über 90 Prozent aller verkauften, leichten Nutzfahrzeuge werden für ihren Einsatzzweck in irgendeiner Form modifiziert. Der Blumenhändler stellt ganz andere Anforderungen an seinen treuen Begleiter als zum Beispiel ein Schreiner oder ein Kundenmaurer. Ein gewaltiges Potential also. Allerdings ist die Qualität der Umbauten höchst unterschiedlich. Hier setzt Opel mit einem Zertifizierungssystem an. Bereits sind über 100 verschiedene Umbauten von etwa 50 Partnerunternehmen in ganz Europa von den Rüsselsheimern zertifiziert. Bis Ende 2013 will Opel mindestens 100 weitere Umbauten zertifizieren. Will heissen, Opel ist teilweise bei der Entwicklung, ganz sicher aber bei der Qualitätskontrolle der Betreibe, die einen Umbau anbieten, mit dabei. Das bringt viel, für beide Seiten. Opel hat Gewähr, dass die Veränderungen an ihren Fahrzeugen einem gewissen Standard genügen. Und, erhofft sich natürlich, dass wegen der Zertifizierung die Umbauer ihren Kunden häufiger Opel-Basisfahrzeuge empfehlen. Der Umbauer selbst kann mit dem Zertifikat dem Kunden signalisieren, dass er direkt mit dem Werk zusammenarbeitet, was wiederum Vertrauen schaffen soll.

Opel für den Feuerwehreinsatz

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Opel Ambulanzfahrzeug

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