Skoda

Neuer Anzug für den Underdog

Skoda Superb

Skoda Superb

Skoda hat sein Flaggschiff überarbeitet. Der neue Superb dürfte trotzdem das völlig unterschätzte Platzwunder bleiben.

Mitte April findet in Shanghai die grosse Auto-Expo statt (wir werden vor Ort sein und berichten). Natürlich ist der VW-Konzern massiv vertreten und bietet auch einige Premieren wie den neuen Porsche Panamera oder eben den überarbeiteten Skoda Superb. Während der Porsche für viel Furore sorgen dürfte wird der Tscheche wohl, einmal mehr, nicht die grossen Journalistenscharen anziehen. Dabei ist das Auto – unserer bescheidenen Meinung nach – eines der meist unterschätzten Fahrzeuge auf dem Markt. Das dürfte sich auch nach dem Facelift nicht ändern. Optisch wurde der neue Superb, den es weiterhin als Limousine und als Kombi gibt, nur sanft überarbeitet. Retuschen an Front und Heck sowie ein aufgewerteter Innenraum, das Rezept ist bekannt. Unter dem Blech hat sich mehr getan. Hier profitiert Sokda von den Optimierungen, welche der VW-Konzern den Triebwerken angedeihen liess. Einzelne Aggregate sind um mehr als 19 Prozent sparsamer als heute. Dazu tragen Stop-Start und Bremsenergierückgewinnungs-Technik bei, über die künftig alle Dieselmotoren und auch der Basis-Benziner verfügen. Der Superb GreenLine zum Beispiel verbraucht laut Norm 4,2 l Diesel auf 100 km, das entspricht CO2-Emissionen von 109 g/km. Bis der neue Superb bei den Händlern steht, dürfte es Sommer werden (falls es 2013 einen Sommer gibt).

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