Mit nur einem California-Modell hat man sich bei Moto Guzzi aus Madello del Lario aber nicht zufrieden gegeben. Der Kunde kann sich entweder für die Touring-Version mit Seitenkoffern, Windschild, Sturzbügeln und Zusatzleuchten entscheiden oder die sehr stylische Custom-Version ordern. Beiden gemein ist der nach wie vor luftgekühlte V2-Motor mit längs eingebauter Kurbelwelle. Neu ist der Hubraum des Krachers aus Italien. Mit 1380 cm3 ist die California 1400 mit dem grössten Serienmotor ausgestattet, der das Werk je verliess. Wie bei Guzzi üblich ist das California-Triebwerk eher fürs Cruisen denn für den Rennsport ausgelegt. Je nach Fahrmodus (Tour, Regen oder Sport) stehen bis zu 96 PS bereit, die mindestens 300 kg schwere Maschine (Custom, Touring 337 kg) zum beschleunigen. Ebenfalls neu ist, dass die California nun über ein Getriebe mit sechs Gängen verfügt. Bisher mussten sich California-Fahrer mit fünf Stufen begnügen. Der Radstand des Dampfers beträgt 166,5 cm, also nur rund 20 cm weniger als der eines Smart Fortwo.