2016 neigt sich dem Ende entgegen. Ein Jahr, in dem in Sachen Automobil viel los war. Vor allem der Trend zum Elektroauto hat sich klar und deitlich manifestiert, wohl auch beschleunigt durch den VW-Abgasskandal, der im September 2015 publik wurde. Fast jeder Hersteller hat sich mit dem Thema E-Auto oder zumindest Plug-in-Hybrid befasst, sei es mit einer Konzeptstudie, einem neuen Modell oder zumindest mit einer verbesserten Version eines bestehenden Autos. Erste Früchte davon sind bereits im Handel oder folgen in den ersten Monaten des nächsten Jahres.

Dennoch: In den ersten elf Monaten des Jahres lag der Zuwachs bei den alternativen Antrieben zwar bei 12%, insgesamt sind es dennoch nur 4,7%. Denn: Die elektrisierten Autos werden zwar von den Herstellern gefördert und beworben, verkauft werden sie aber eher schleppend. Fahrspass hatte 2016 offensichtlich ein mindestens ebenso starkes Gewicht; sieben Auserwählte für die glorreichen sieben im Hauptartikel zu finden, war nicht leicht – denn die Auswahl war riesig. Es wären da noch der faszinierende McLaren 570 GT, der betörende neue Audi R8 oder der unglaublich schnelle und dennoch zivilisierte Porsche 911 turbo S gewesen, um nur einige Beispiele zu nennen. Auch bei vielen Massenmodellen zeigt sich der Trend zu mehr Individualisierung und damit Emotionalisierung der Marken. Wohl mit Blick weit in die Zukunft ; denn wenn dereinst alle Autos autonom fahren, wird der emotionale Faktor umso wichtiger, um das Geschäft am Laufen zu halten – Autofahren und Spass gehören nun mal zusammen.

Audi R8 plus

Audi R8 plus