Kia
Kia im Hybrid-Business

Mit dem Optima steigt Kia nun auch in Europa bei den Vollhybridfahrzeugen ein. Und dies durchaus beachtenswert.

Markus Chalilow
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Kia Optima Hybrid

Kia Optima Hybrid

Zur Verfügung gestellt

Nun ist also auch Kia im Hybrid-Business. Und was die Koreaner dem europäischen Kunden da anbietet, ist alles andere als schlecht. Der Optima Hybrid ist deutlich kräftiger als ein Toyota Prius und weit günstiger als zum Beispiel ein Infiniti M 35h. Doch Facts voraus: der Optima Hybrid, den es in ähnlicher Form seit fast zwei Jahren in den USA zu kaufen gibt - kostet: unter 50'000 Franken. Der genaue Preis für die Limousine ist noch nicht fixiert, schliesslich kommt der Wagen auch erst im Januar 2013 zum Händler. Aber irgendwo zwischen 45'000 und 48'000 Franken sind das Ziel der Koreaner. Nicht wenig für einen Kia. Aber nicht sonderlich viel für ein Vollhybrid-Auto, dessen Komfortausstattung kaum Wünsche offen lässt.
190 PS und 385 Nm maximales Drehmoment soll der kombinierte Antrieb insgesamt generieren. Als Verbrennungsmotor fungiert ein Reihenvierzylinder-Benziner, der 150 PS leistet, er wird mit einer geregelten Einscheibenkupplung an einen Permanentmagnet-Synchronmotor gekoppelt, der rund 30 kW leistet. Gespeist wird der Elektromotor von einem Lithium-Polymer-Akku. Ein Batteriesystem, dass vor allem den Modellbauern ein Begriff sein wird. Denn derzeit ist der Optima der einzige Vollhybrid, der einen solchen besonders leichten Akku als Energiespeicher nutzt.

Kia Optima Hybrid Formschön, auch von hinten.

Kia Optima Hybrid Formschön, auch von hinten.

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