Schon traditionell ist der Sprinter bei den Fahrer-Assistenzsystemen immer vorne mit dabei. Fünf neue Assistenzsysteme – darunter Weltpremieren für Transporter – helfen beim neuen Benz-Transporter, die Zahl der Unfälle noch weiter zu verringern. Weltpremiere feiern mit dem Sprinter der serienmässige Seitenwind-Assistent und die optional erhältlichen Assistenzsysteme Abstands-Warnassistent  und (endlich) Totwinkel-Assistent. Neu sind ausserdem der Fernlicht-Assistent sowie der Spurhalte-Assistent. Der Seitenwind-Assistent wird als Funktion des elektronischen Stabilitäts-  Bestandteil der Serienausstattung. Die anderen Assistenzsysteme sind als Einzelextras bzw. in diversen Paketen bestellbar.

Als erster Transporter tritt der neue Sprinter mit einer kompletten Motorenpalette nach der künftigen Abgasstufe Euro VI an. Sie bedeutet eine drastische Senkung der Emissionsgrenzen von Stickoxiden (NOx), Kohlenwasserstoffen (THC) und der Partikelmasse. Der Sprinter erreicht die scharfen Grenzwerte mit BlueTEC-Motorentechnologie und SCR-Technik mit AdBlue-Einspritzung ins Abgas. Diese Technologie setzt Daimler bereits seit Jahren bei den schweren Trucks ein. Unverändert bleibt das Leistungsangebot der Dieselmotoren: Es setzt sich aus Vier- und Sechszylindern mit einer Spanne von 95 bis 190 PS zusammen. Nach wie vor im Programm bleibt ein Benziner. Der Vierzylinder leistet 156 PS und dient auch als Basis für das Erdgastriebwerk mit identischer Leistung.

Die überarbeitete Version des Sprinter ist ab Juni bestellbar. Und voraussichtlich das letzte Modell, welches in Kooperation mit VW entwickelt wurde. Die echte Neuauflage dürfte 2017 auf den Markt kommen.