Nach dem Test des Fisker Karma vor gut einem Jahr war uns nicht ganz klar, was wir vom mächtigen Elektroauto halten sollten. Das war aber bald auch egal, denn kurz darauf verabschiedete sich erst der Firmengründer Henrik Fisker aus dem Unternehmen, kurz darauf ging die Firma dann Pleite. Was übrig geblieben ist, hat die chinesische Firma Wanxiang aufgekauft. Wanxiang ist ein grosser Zulieferer für die Automobilindustrie. Zusammen mit diesem starken Partner will Fisker-Interims-Boss Roger Brown den Fisker Karma wieder an den Start schieben. Und auch gleich eine Kombivariante nachlegen. Ob es so weit kommt ist in unseren Augen sehr fragwürdig. Zudem dürfte man wohl den Namen ändern (müssen) und die Autos nicht mehr als Fisker verkaufen. Mit Wanxiang als Markennamen hätte man aber wohl auch keine Chance in den USA und Europa... Man werden sehen, zumal in den USA das Segment von hochpreisigen Elektrofahrzeugen bereits sehr erfolgreich von Tesla besetzt wird. Allerdings, der Fisker Karma verfügt über einen Benzinmotor, der als Generator dient wenn der Strom alle ist. Dieser Range-Extender-Konzept bietet unter anderem auch BMW beim i3 an. Wir zweifeln daran, dass dieses Segment derzeit zwei grosse Anbieter tragen kann. Und: Fisker - oder wie die Firma dereinst heissen wird - müsste massenhaft Personal verpflichten. Nach letzten Zahlen arbeiten derzeit noch knapp über 20 Personen für den ehemaligen Autobauer.