Ford
Fiesta mit neuen Features

Ford spricht offiziell von einem neuen Fiesta, aber so ist es nicht. Es ist ein grösseres Facelift – allerdings ein gelungenes.

Markus Chalilow
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Ford Fiesta

Ford Fiesta

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Optisch wurde vor allem die Front modernisiert. Dazu wurde beim neuen Fiesta vor allem an den inneren Werten gearbeitet. Sicherheits- und Komfortfeatures lassen den Fiesta zum Edel-Einkaufswägeli werden, sofern es die Geldbörse hergibt. 18 250 Franken kostet der Dreitürer mit 1-Liter-Motor und 65 PS (ohne Turbolader). Derzeit kann man noch eine Prämie von 3000 Franken in Abzug bringen, was den Basispreis auf etwas über 15 grosse Scheine senkt.

Natürlich gibt es dann nicht die schicken Aluräder, sondern 14-Zoll-Stahlfelgen. Und die 65 Pferdchen des Dreizylinders ohne Turboaufladung werden aus dem knackigen Fiesta auch keinen Usain Bolt der Kleinwagen machen. Weit interessanter sind die 3-Zylinder-Motorisierungen mit Turbolader (100 oder 125 PS). Mit 125 PS geht der Kleine richtig gut. Der Downsizing-Motor von Ford macht im relativ leichten Drei- oder Fünftürer wirklich eine tolle Figur. Und auch bei diesem Triebwerk liegt der CO2-Ausstoss bei unter 100 g/km. Dank gutem Drehmoment bei relativ geringen Drehzahlen kommt man gut voran. Stimmt nicht! Man bekommt sogar richtig Lust auf eine kurvige Bergstrecke. Denn Fahrwerke bauen konnten sie bei Ford eigentlich schon immer. Der Fiesta federt zwar ziemlich komfortabel ab, trotzdem sind ihm Kurven kein Graus. So muss das sein, so macht es Sinn. Die Dame des Hauses muss sich nicht ärgern, wenn die Strasse in die Stadt nicht mehr die Beste ist. Und der Herr muss unerklärlicherweise immer häufiger mit dem Kölner die Kollegen droben auf dem Berg besuchen. Damit ist klar: Ein Kleinwagen kann durchaus auch Fahrspass bieten.

Ford Fiesta Innenraum

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