Renault Kadjar

Optisch verschönert und technisch verbessert

Renault Kadjar 2018

Renault Kadjar 2018

Stärkere und saubere Motoren sowie ein sanftes Facelifting innen und aussen: So buhlt der neue Renault Kadjar ab Januar um Schweizer Kunden.

Das Segment der kompakten SUV ist hart umkämpft. Hinter dem mit Abstand populärsten VW Tiguan (6257 Zulassungen per Ende November) und seinem härtesten Verfolger Ford Kuga (3181) streiten sich Opel Mokka, Seat Ateca, Skoda Karoq, Peugeot 3008 und Hyundai Tucson mit rund 2000 bis 2500 Neuimmatrikulationen um den letzten Platz auf dem Podest. Der Renault Kadjar rangiert in dieser Hitparade mit 535 Neuzulassungen unter ferner liefen. Mit der Modellpflege wollen die Franzosen nun Boden gut machen.

Voll vernetzt

Am Exterieur sind die Neuerungen klein aber fein. So ist der Kühlergrill etwas breiter ausgefallen und die Tagfahrlichtgrafik ist neu in der Renault-typischen C-Form gehalten. Am Heck gibt es nun Voll-LED-Leuchten und einen neugezeichneten Unterfahrschutz. Ausserdem sind neue Farben und Räder im Programm.
Auch innen gibt es dezente Änderungen. Das zentrale Bedienungselement, die Mittelkonsole mit Touchscreen und Klimasteuerung, wurde ergonomisch verbessert, das Display hat mehr Leuchtkraft. Vorne und hinten gibt es je zwei USB-Anschlüsse. Ausserdem lassen sich nun Smartphones per Apple Car Play und Android Auto im Multimediasystem integrieren.
Neu sind auch die Sitze, sie sind noch komfortabler und bieten dank optimierten Polstern besseren Seitenhalt. An den Vordersitzen lässt sich die Oberschenkelauflage verlängern, das freut langbeinige Fahrer und Beifahrer.
Mit 472 bis 1478 Litern ist das Kofferraumvolumen gleichgeblieben. Neu kann man die Fondsitze per Fernbedienung im Kofferraum runterklappen. Dank umklappbarer Beifahrersitzlehne lassen sich im neuen Renault Kadjar auch überlange Gegenstände transportieren.

Sparsam und sauber

Die Motorenpalette wurde komplett erneuert. Die TCe-Benziner verfügen nun über 1,3- statt 1,2-Liter Hubraum, die Leistung beträgt 140 und 160 PS. Durch den Gewinn an Hubraum ist das Drehmoment um gut 25 Prozent angestiegen. Mehr Durchzugskraft und Laufruhe sind die positiven Folgen, wie wir bei ersten Testfahrten erfahren konnten. Der TCe 140 sowie der TCe 160 sind sowohl mit 6-Gang-Handschaltung als auch mit der 7-Gang-Doppelkupplungsgeriebe und ausschliesslich mit Frontantrieb erhältlich.
Die Diesel heissen nun Blue dCi und wurden ebenfalls punkto Leistung und Drehmoment optimiert. Der Basisdiesel leistet 115 statt 110 PS und soll nur 4,4 l/100 km gemäss WLTP-Standard verbrauchen. Der stärkere Diesel, der Blue dCi 150, ersetzt den bisherigen dCi 130 und hat 1,8- statt 1,6-Liter Hubraum. Beide Selbstzünder verfügen über einen SCR-Kat und werden ausschliesslich manuell per 6-Gang-Getriebe geschaltet. Der Top-Diesel ist übrigens das einzige Aggregat, dass sich auch mit Allradantrieb bestellen lässt.
Der 4x4 wurde ebenfalls verbessert, neu stehen die drei Modi Modi – 2WD, Auto und Lock zur Verfügung. Für die Fronttriebler gibt es optional das Exended Grip System, das die Traktion an den Vorderrädern optimiert und so das Anfahren auf rutschigen Strassen verbessert.
Verkaufsstart des upgedateten Renault Kadjar ist im Januar. Die Preisspanne reicht von 23'400 bis 33'500 Franken. Der Blue dCi 150 ist erst ab Frühjahr erhältlich, die Preise für die Allradversion sind noch nicht bekannt. 

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1