Opel Zafira

Flexibler Familiengleiter

Opel Zafira

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Der Opel Zafira überzeugt im Test mit viel Platz und Komfort

Die Autowelt fährt voll auf SUVs ab. Während sich dieses Segment stetig wachsender Verkaufszahlen erfreut, geht das natürlich zulasten anderer Kategorien. Am stärksten werden klassische Kombis und Vans angegriffen. Trotzdem: Opel hält am bewährten Zafira fest und gönnt ihm eine Auffrischung. Zum Test stellt sich der Rüsselsheimer mit 2-Liter-Dieselmotor, 170 PS und Automatikgetriebe.

Als klassischer Van kann der Zafira auch mit den typischen Stärken punkten: Bis zu sieben Sitzplätze und ein gigantischer Kofferraum mit bis zu 1860 Litern Ladevolumen. Da der Zafira keinen Wert auf erhöhte Bodenfreiheit oder sonstige Offroad-Allüren legt, ist die Ladekante angenehm tief und der Kofferraum leicht zu beladen. Ein grosses Plus für den Van.

Trumpfen kann der Zafira aber nicht nur mit seinem Raumangebot. Im Test überzeugt er vor allem auch mit seinem durchdachten Innenraum und gutem Fahrkomfort.

Opel Zafira

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Die Sitze lassen sich in zahlreichen Kombinationen verschieben oder umklappen – vom Siebenplätzer über den geräumigen Viersitzer bis zum zweiplätzigen Transporter ist alles möglich. Zusätzlich ist sogar ein am Heck ausklappbarer Fahrradträger zu haben.

Auch die Mittelkonsole ist verschiebbar. Zwar muss man sich in den vielen Ablagefächern erst zurechtfinden, Platz ist aber auf jeden Fall genug da.

Opel Zafira

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Passender Antrieb

Als passender Reisebegleiter entpuppt sich der 2-Liter-Diesel mit Automatik-Getriebe. Zwar fällt der Antrieb bisweilen mit einer leichten Anfahrschwäche auf, bietet dann aber mit maximal 400 Nm Drehmoment guten Durchzug. Bei höheren Drehzahlen wirkt der Selbstzünder dann allerdings ein wenig angestrengt. Aber im Zafira ist ohnehin eher gleiten statt heizen angesagt. Dies unterstreicht auch die Automatik, die bei entspannter Fahrweise mit sanften Schaltvorgängen glänzt.

Das Fahrwerk gibt sich betont komfortabel und federt Unebenheiten gekonnt weg. Auch die Lenkung ist leichtgängig abgestimmt; trotzdem sind Geradeauslauf und Kurvenlage ausreichend stabil. Das passt für die grosse Reise. Den Werksverbrauch von 6,1 l/100 km kann der Zafira im Test zwar nicht einlösen, mit 7,1 l/100 km liegt er genau einen Liter darüber, was teilweise auch durch die noch montierten Winterräder erklärt werden kann. Trotzdem: Rund 800 Kilometer sind mit einem Tank problemlos möglich, vor allem wenn der Verbrauch auf der Autobahn bei gemächlicher Fahrt nochmals etwas tiefer liegt. Das macht den Zafira erst recht zum guten Reisebegleiter – inklusive überarbeitetem Navi mit leichter Bedienung und Smartphone-Anbindung. Der Basis-Benziner mit 120 PS kostet ab 25800 Franken. Der getestete Diesel in «Excellence»-Ausstattung ab 39900 Franken.

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