Suzuki
Das Sportlerchen

Im Test bewies der Suzuki Swift Sport, dass er weit mehr ist als ein Kleinwagen mit Spoilern.

Markus Chalilow
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Es ist schon ein ganzes Weilchen her, dass wir den neuen Suzuki Swift Sport anlässlich der internationalen Präsentation zur Probe gefahren sind. Jetzt endlich stellte uns der CH-Importeur den Wagen auch für einen Test in der Schweiz zur Verfügung. Unser Urteil nach dem Test: der Swift Sport ist kein Sportwagen, kein Toyota GT86 oder Subaru BRZ mit Vorderradantrieb. Doch er ist ein feines Gerät für all jene, die der Umwelt nichts mehr beweisen müssen. Denn nimmt man den Swift Sport richtig hart ran offenbart sich, dass er ein sehr ausgewogenes Fahrwerk besitzt und auch bei Tempi Fahrspass bietet, die noch irgendwo in legalen Grenzen liegen. Klar, 136 PS sind nicht die Welt, dass sind die 200 PS der beiden bereits genannten Sportwagen auch nicht. Aber es geht eine ganz spezielle Faszination davon aus, als Underdog auf der Strasse zu gelten und dabei zu wissen, dass man schon könnte, wenn man den wollte. Klar, im Ampelsprint zieht man meist den Kürzeren, da könnte man auch mit einem Rasentraktor gegen eine Chevrolet Korvette antreten. Aber, dafür ist der Swift Sport voll alltagstauglich (abgesehen davon, dass es ihn nur als Dreitürer gibt), verbraucht nicht Unmengen von Benzin und ist im Unterhalt ebenfalls kein Auto, dass dem Besitzer die Haare vom Kopf frisst.