Nissan
Der Topseller in neuem Kleid

Für Nissan ist der Qashqai eine riesige Erfolgsgeschichte. Klar, dass man ins neue Modell grosse Hoffnungen setzt.

Markus Chalilow
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Nissan Qashqai

Nissan Qashqai

HO

Als Nissan das kompakte SUV 2007 anschob, haben wir gelächelt, ihn als unnötig erachtet, über sein Design debattiert - wir konnten uns schlicht nicht vorstellen, dass dieses Auto was werden könnte. Und lagen komplett daneben: das Publikum liebt das Teil. Und kauft es - zwei Millionen Exemplare sind es geworden, unterdessen.
4,38 Meter lang ist der Neue (plus 5 Zentimeter), 1,80 Meter breit (plus 2 Zentimeter), 1,59 Meter hoch (minus 1,5 Zentimeter). Die Kopffreiheit ist trotzdem gewachsen, sagt Nissan, und der zweigeschossige Kofferraum nimmt um 20 Liter auf 439 Liter zu. Er soll besser sein als der Vorgänger, allerorten, bessere Qualität, mehr Assistenz-Systeme, doch der
Preis soll in etwa gleich bleiben - dies deshalb, weil Nissan rund 30 Prozent einsparen kann bei den Produktionskosten. Was damit zusammenhängt, dass der neue Qashqai die Plattform teilen kann mit den X-Terra und ein paar Renault-Modellen.
Von Renault kommen auch die neuen Motoren, Downsizing plus Turbo heisst das Motto. Basis: ein 1,2-Liter-Benziner mit 115 PS, den kann mal in der Schweiz wohl vergessen. Bei den Dieseln gibt es einen 1,5-Liter mit 110 PS sowie einen 1,6-Liter mit 130 PS. Nachgereicht wird ein 1,6-Liter-Benziner mit 150 PS. Den bisherigen Siebensitzer (Qashqai+) wird es nicht mehr geben, die dritte Sitzreihe bleibt dem X-Terra vorenthalten. Selbstverständlich gibt es Allradantrieb - auf Wunsch.