Jaguar
Der schöne Brite

Jaguar bietet den Raodster F-Type nun auch mit festem Dach als Coupè an. Die Linienführung steht der des Cabrios in nichts nach.

Peter Ruch
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Jaguar F-Type R-Coupe

Jaguar F-Type R-Coupe

HO

Es war ja klar, dass der F-Type auch mit einem festen Dach kommen würde, uns wurde schon mehrfach erzählt, dass das Coupé eigentlich schon vor dem Convertible fertig war, aber man aus marketingtechnischen Gründen erst den Roadster lancierte. Das Coupé soll das torsionsteifste Modell der gesamten Jaguar-Geschichte sein. Als «R» mit wilden 550 PS ist das F-Type Coupé dazu auch noch der dynamischste und sportlichste Seriensportwagen eben dieser Jaguar-Geschichte, zumindest gemäss Pressetext. Die 4,2 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h sowie die Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h sind tatsächlich beeindruckend. Das neue Coupé gibt es selbstverständlich nicht nur als R mit besagten 550 PS, sondern auch mit zwei 3-Liter-Sechszylindern, mit entweder 340 oder dann 380 PS. Das Basismodell geht in 5,3 Sekunden von 0 auf 100 und ist 260 km/h schnell - und wird im nächsten Frühling ab 87'900 Franken kosten. Und ist damit selbstverständlich direkt gegen den Porsche Cayman platziert, der als S mit 325 PS ab 88'300 Franken zu haben ist. Geschaltet wird auch der kleinste F-Type wie alle anderen Modelle über eine Achtgang-Automatik von ZF. Optisch ist der Wagen ein Leckerbissen. Das baubedingt etwas pummelige Heck des Cabrios wirkt in der Coupé-Form deutlich entspannter, also: schlanker. Und die Dachlinien ziehen sich wunderbar bis ganz, ganz weit nach hinten, schön gemacht. Und deshalb hat der Zweiplätzer auch so etwas wie einen echten Kofferraum, über 400 Liter fasst er. Im Gegensatz zu einer Corvette hat man allerdings keine direkten Zugriff in den Gepäckraum, hinter den Insassen ist eine Wand samt Verstrebungen des Überrollbügels. Noch unklar ist, ob das Glasdach zum Serienumfang gehört oder ob sich das die Briten fürstlich entlöhnen lassen.