Aussen könnte der neue Espace tatsächlich so daher kommen, trotz der modernen Linienführung ist der Espace irgendwie erkennbar. Innen hingegen ist dann leider viel Raumschiff Enterprise angesagt. Sieht alles wunderbar fliessend aus, kommt in dieser Form aber garantiert nicht in Serie.

Designchef Laurens van den Acker hat auf einer Länge von 485 cm ein imposantes Fahrzeug auf die 22-Zoll grossen Räder gestellt. Das Dach des Konzeptfahrzeugs besteht aus Aluminium und Plexiglas, als Hommage an die Stadt Paris. Das aus einem Stück gefräste Dach ist mit dem Plan der Stadt  verziert. Die vollen und durchsichtigen Linien bilden die Stadtviertel, die Verkehrsadern und die Seine ab. Fingerübungen halt. Der Zugang zum Innenraum erfolgt durch gegenläufig öffnende Türen und das motorgesteuerte Absenken einer Trittstufe. Die Sessel der ersten zwei Reihen, der profilierte Schalthebel, die Leuchtstreifen, die durch den Innenraum laufen - alles erinnert an einen Privatjet. Wie in der Luftfahrt wird im Initiale Paris Leichtbau gross geschrieben. So soll das Auto rund 250 kg weniger wiegen als ein vergleichbarer, aktueller Renault Espace.