Im vergangenen Jahr verkaufte Ford etwas über 645 000 Exemplare des F-150 allein in den USA. Nur zum Vergleich: in der Schweiz werden pro Jahr gut 300 000 Nuewagen abgesetzt. Von allen Marken zusammen!  Er ist seit mehr als 30 Jahren das meistverkaufte Fahrzeug in den Vereinigten Staaten. «USA Today» meint, dass der F-150 den grössten Teil zum Gewinn des Konzern beiträgt. Und auch wenn die meisten Journalisten lieber auf die Corvette schauten oder die 4er-Reihe von BMW - die Musik, die spielt bei Ford.

Denn: der F-150 ist das wichtigste Automobil der jüngeren Auto-Geschichte. Nicht bloss, dass Ford mit den Gewinnen aus den F-150-Verkäufen einen schönen Teil seiner Rechnungen bezahlen kann. Es ist vor allem so, dass Millionen von Gewerblern weltweit vom Pick-up von Ford abhängig sind.

Das Ding muss funktionieren, sonst laufen die Geschäfte nicht. Und der F-150 läuft wie geschmiert.

Der Atlas nun zeigt die Zukunft. Er ist etwas über 300 Kilo leichter als die bisherigen F-150, er wird mit deutlich verbrauchsgünstigeren EcoBoost-Motoren ausgerüstet sein. «Next generation», heisst es sogar, und das zeigt, wie wichtig der F-150 Ford ist. Er ist auch aerodynamischer, braucht also sicher jede Menge weniger Sprit als bisher. Und das ist ein sehr, sehr wichtiges Argument. Auch wenn wohl fast niemand die Kapazitäten so eines full-size-trucks ausnutzen will und kann. So ganz nebenbei: sieht scharf aus, der Atlas. So ein Pick-up ist halt auch sehr, sehr viel Lifestyle. Zumindest in den USA.