Unter den Anwesenden weilte die neuseeländische Regierungschefin Jacinda Ardern, ihr australischer Kollege Scott Morrison und Vertreter von 58 anderen Ländern.

"Rassismus existiert, aber er ist hier nicht willkommen", sagte Ardern in ihrer Ansprache. Das gleiche gelte für Gewalt, Extremismus und Angriffe auf die Religionsfreiheit.

Ähnliche Veranstaltungen wurden in anderen Grossstädten Neuseelands, wie Auckland, Wellington und Dunedin, abgehalten - überall galten strenge Sicherheitsvorkehrungen. Am Freitag vergangener Woche hatte Neuseeland bereits mit zwei Schweigeminuten an die Todesopfer erinnert.

Bilder des terroristischen Anschlags in Christchurch: 

Vereint durch Angriff

Ein australischer Rechtsextremist hatte am 15. März zwei Moscheen in Christchurch angegriffen und dabei 50 Menschen erschossen. Das Blutbad sorgte international für Entsetzen. 22 Verletzte werden nach wie vor in Spitälern behandelt.

Christchurchs Bürgermeisterin Lianne Dalziel bezeichnete den Anschlag am Freitag als einen "Angriff auf uns alle". Die von Hass getriebene Tat habe zum Ziel gehabt, die Neuseeländer zu spalten. Stattdessen habe sie "uns vereint", sagte Dalziel.

Der Sänger Yusuf Islam führte seinen Song "Peace Train" (Friedenszug) auf. Der unter dem Namen Cat Stevens bekannte Star konvertierte in den siebziger Jahren zum Islam und nahm den Namen Yusuf Islam an.

"We stand with you": Wie Neuseeland um die Opfer der Terroranschläge trauert

"We stand with you": Wie Neuseeland um die Opfer der Terroranschläge trauert (Beitrag vom 16. März 2019)

Menschen legen Blumen nieder, umarmen sich und hinterlassen Karten mit emotionalen Botschaften. Am Tag nach der Attacke auf zwei Moscheen in Christchurch gedenken die Menschen den Opfern. Derweil wurde der mutmassliche Täter Brenton Tarrant offiziell des Mordes beschuldigt.