Dies gab der Präfekt von Andalusien, Antonio Sanz in Sevilla bekannt. Es war der erste Absturz eines Transporters dieses neuen Typs. Zur Ursache des Unglücks gab es keine Angaben. Laut dem Hersteller soll der Pilot kurz vor dem Absturz noch einen Notruf abgesetzt haben. Das Verkehrsministerium leitete eine Untersuchung ein.

Das Unglück ereignete sich in der Nähe des Flughafens von Sevilla in Südspanien. Dort werden die Transportflugzeuge montiert und getestet, ehe sie an die Luftstreitkräfte diverser Staaten übergeben werden.

Testflug

Die Maschine sei zu einem Testflug gestartet, hiess es. Sie stürzte unmittelbar nach dem Start aus unbekannter Ursache ab und zerschellte auf dem Boden. Die Insassen des Flugzeugs seien spanische Mitarbeiter von Airbus, hiess es. Der Flugbetrieb in Sevilla wurde nach dem Unglück für mehrere Stunden eingestellt, berichtete die Nachrichtenagentur Efe.

Regierungschef Mariano Rajoy, der zunächst von acht bis zehn Toten gesprochen hatte, erfuhr von dem Unglück bei einer Wahlkampfveranstaltung auf Teneriffa. Er brach die Kundgebung ab und machte sich auf den Weg nach Sevilla. Die Parteien sagten ihre für Samstag geplanten Wahlkampfveranstaltungen ab. In Spanien finden am 24. Mai Regional- und Kommunalwahlen statt.

Das Flugzeug hatte sich noch in der Testphase befunden und war noch nicht an die Streitkräfte eines Landes ausgeliefert worden. Wie der Hersteller Airbus Defense & Space am Samstag mitteilte, war die Unglücksmaschine für das türkische Militär bestimmt. Airbus hat A400M bislang an fünf Staaten ausgeliefert: Grossbritannien, Malaysia, Deutschland, Frankreich und die Türkei.