Geklagt hatten zwei Familien, die auch Renault heissen und ihren beiden Töchtern namens "Zoé" Spott ersparen wollen. "Heutzutage machen Unternehmen Vornamen zu einer Marke, um ihre Produkte aufzuwerten und menschlicher zu machen", kritisierte der Anwalt der Familien, David Koubbi.

"Und je nachdem wie viel Glück wir haben, werden wir zu einem Blumentopf oder einer Klobürste". Wer Zoé heisse, wolle nicht unbedingt mit Ölwechsel oder einem Airbag in Verbindung gebracht werden.

Ein Renault-Vertreter erinnerte daran, dass das Unternehmen den Namen in Grossbuchstaben und ohne Akzent bereits 1991 angemeldet habe, als er noch nicht in Mode war. Vornamen seien für Firmenprodukte nicht verboten.

Vor einigen Jahren hatten französische Eltern ihre Tochter, die ebenfalls nach einer Automarke Clio hiess, in Margot umbenannt.