Brasilien

Zerstörung des Regenwaldes in Brasilien schreitet verstärkt voran

Illegal geschlagenes Tropenholz schwimmt im Amazonas (Symbolbild)

Illegal geschlagenes Tropenholz schwimmt im Amazonas (Symbolbild)

Die Zerstörung des Regenwaldes in Brasilien nimmt immer grösseres Ausmass an. In den vergangenen zwölf Monaten sei im Amazonasgebiet 15 Prozent mehr Wald abgeholzt worden, als im gleichen Zeitraum zuvor, teilte das Weltraumforschungsinstitut INPE mit.

Von Mitte 2010 bis Mitte 2011 seien insgesamt 2654 Quadratkilometer Regenwald zerstört worden, erklärte das Institut unter Berufung auf Satellitenbilder. In den zwölf Monaten zuvor waren es demnach 2295 Quadratkilometer.

Brasilien hatte sich 2009 auf dem Weltklimagipfel in Kopenhagen verpflichtet, die Zerstörung des Regenwaldes bis zum Jahr 2020 um 80 Prozent zu reduzieren. Trotzdem wird unvermindert weiter abgeholzt. Ein grosser Teil der abgeholzten Flächen wird zur Rinderzucht sowie zum Anbau von Sojabohnen genutzt.

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