HIV

Zahl der HIV-Neuinfektionen stark zurückgegangen

Bluttest in einem medizinischen Labor (Archiv)

Bluttest in einem medizinischen Labor (Archiv)

Die Zahl der Neuinfektionen mit HIV ist in den vergangenen zehn Jahren um 25 Prozent zurückgegangen. Das geht aus einem Bericht hervor, den das Aids-Programm der Vereinten Nationen (UNAIDS) in der Nacht auf Freitag vorstellte.

Wegen "noch nie da gewesenen Fortschritten" bei Behandlung, Pflege und Vorsorge sei auch die Zahl der Aids-Toten gesunken. Die positive Entwicklung lasse sich jedoch vor allem in den Industriestaaten beobachten, während weniger entwickelte Länder hinterherhinkten, hiess es in dem Bericht.

Ende 2010 waren laut UNAIDS 34 Millionen Menschen weltweit mit dem HI-Virus infiziert. 6,6 Millionen Patienten in Dritte Welt- und Schwellenländern seien Ende vergangenen Jahres mit antiretroviralen Medikamenten behandelt worden, weitere neun Millionen Menschen hätten keinen Zugang zu der HIV-Therapie gehabt, teilte UNAIDS mit.

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